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Montag, 20.10.2014
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    Stadt für Anspruchsvolle

    Internationale Modemetropole, Hotspot der Geschäfts- und Finanzwelt, exquisiter Gourmettempel und kulturelles Mekka – Mailand hat viele Facetten. Dank der Spitzenposition in der Modewelt gilt die stylische Stadt als Inbegriff für Design- und Trendbewusstsein. Neben den glamourösen Boutiquen der Stardesigner hat Mailand aber auch für den Modemuffel viel zu bieten.

    Im Stadtzentrum finden sich gotische Kirchen, Palazzi und Kunstmuseen Seite an Seite mit Feinschmeckerrestaurants mit Michelin-Stern und Molekular-Cocktailbars. Genießen Sie am Morgen die alten Meister, besuchen Sie am Nachmittag eine internationale Fachmesse, um dann einen anregenden Abend in der Oper zu verbringen oder aber in einer rustikalen Trattoria bei einem leckeren Negroni zu entspannen.

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    24 Stunden unterwegs in Mailand
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    10:00 Uhr - Brioche und Espresso

    Via XXV Aprile 5
    Mailand
    Italien
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    Frühstück? Nein, das braucht der Mailänder nicht. Ein kurzer Espresso im Stehen, einen schnellen Cappuccino an der Bar, vielleicht noch eine Brioche – und los geht’s. Alles andere hält nur auf.

    Stilvoll startet man bei Princi in den Tag, Mailands Edelbäckerei an der Piazza Venticinque Aprile, bei der man den Bäckern durch eine Glasvitrine beim Teigkneten zuschauen kann, während man den Redakteuren des benachbarten Verlags Feltrinelli oder den Modedesigner aus den zahlreichen Showrooms der Gegend beim diskutieren zuschauen kann.

    Ein Hingucker: Die Uniformen des Personals hat übrigens Georgio Armani entworfen.

    12:00 Uhr - Schlendern durchs Szeneviertel Tortona

    Via Tortona, 35
    20144 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Der Weg zum hippen Himmel führt über eine alte, rostige Fußgängerbrücke voller Graffiti. Am Ende des Übergangs erwartet den Seligen die Trendzone Tortona, ein ehemaliges Industrie- und Arbeiterviertel, das heute die höchste Dichte an Mailands Lieblingsthemen aufweist: Nirgendwo sonst gibt es so viel Fashion, Kunst und Design auf so engem Raum. Mehr als 15 Minuten zu Fuß braucht man nicht von einem Ende zum anderen – außer die drei wichtigsten Parallelstraßen Via Savona, Via Tortona und Via Solari sind völlig verstopft, was nicht selten vorkommt. Schließlich finden die meisten Mode- und Design-Großevents hier statt. Aber auch sonst wuseln Models (mit ihrer Mutter), Künstler (mit Hut bzw. Bart) und Designer (mit selbst entworfener Aktentasche) übers Kopfsteinpflaster, drängeln zu Castings oder stottern mit ihren Mofas in Richtung Zeichentisch, wo hinter Riesenbildschirmen und Stoffballen wieder neue Kollektionen entworfen werden.

    Das Schöne: Neben Marketingabteilungen, Schauräumen und Pressestellen von Closed, Diesel oder Stella McCartney finden sich in Tortona immer noch diese kleinen Ateliers und avantgardistischen Kreativstätten, Liebhabershops und traditionellen Restaurants, die den ganz speziellen Charme des Viertels ausmachen.

    14:00 Uhr - Lunch bei Luini

    Luini Panificio
    Via S. Radegonda 16
    20121 Mailand, Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Die Panzerotto von Luini sind legendär. Den Snack, der ein wenig aussieht wie eine Calzone, bekommt man seit 1949 bei Herrn Luini. Damals war er gerade aus Apulien in die Modestadt gekommen und brachte die Spezialität aus seiner Heimat in die Modestadt. Seitdem wandern Generationen um Generationen in der Mittagszeit zu dem kleinen Laden direkt bei der Mailänder Scala und der Galleria Vittorio Emanuele. Ein wenig Geduld fürs Schlangestehen mitbringen. Der Gaumen wird es danken.

    15:00 Uhr - (Window-)Shopping

    Mailand ist die Modestadt Italiens, da wäre es fast schon eine Sünde ohne eine der buntbedruckten Einkaufstüten wieder nach Hause zu fliegen. Für einen ersten Eindruck, wandert man am besten den Corso Venezia entlang, wo man bei Prada und Dolce & Gabbana in die Schaufenster schauen kann, während man das schicke Fashionvolk beobachtet, dass auf Stilettos die Straße entlang trippelt. Am „Goldenen Dreieck“ angekommen, stellt sich für Modeverrückte die Qual der Wahl: Via Montenapoleone, Via Andrea, Via Gesù? Überall in den Gassen erwartet einen die Luxusboutiquen von Armani über Ferragamo, bis hin zu Gucci und Versace. Besonders Anfang Januar ist hier der Andrang groß, dass sich Schlangen vor den Läden bilden und Verkäufer die Türen schließen müssen: Dann beginnt der „saldi“, der Schlussverkauf, mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent.

    18:00 Uhr - Aftershopping-Aperitif

    Corso Como, 10
    20154 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Um 18 Uhr ist in Mailand erst mal Ladenschluss. Der Städter atmet kräftig durch und biegt ab in die Bar seines Vertrauens. Diese goldenen Stunden werden als „Aperitivo“ zusammengefasst, vergleichbar mit der in unseren Breiten bekannten „Happy Hour“ – allerdings ohne billigen Beigeschmack. Das Afterwork-Prinzip: Zum Cocktail, Glas Champagner oder, seltener, Selters werden Antipasti serviert. Die Palette reicht von Oliven-Käse- Tellern über Prosciutto mit Büffelmozzarella bis hin zu ausgiebigen Buffets. Wäre man als typische Mailänderin nicht erstens figurbewusst und zweitens später noch zum Dinner verabredet, könnte man sich hier schon gründlich satt essen. Profis gehen’s langsam an und steuern das aktuelle Zentrum des Chic an, den „10 Corso Como“. Sicher, andere Bars wären billiger, böten eine feinere Auswahl an Häppchen, aber das ist nicht der Punkt. Wer das topmodische Mailand erleben will, schlüpft in seine teuersten High Heels, schüttelt das Haar auf und passiert den Sicherheitsmann am Eingang mit einem Lächeln. Im Innenhof zwischen üppigem Grün, feingliedrigen Tischchen und ebenso zarten Grazien in unbezahlbaren Outfits gibt es so viel zu sehen wie bei einer regulären Modenschau.

    20:00 Uhr - Die Stunde der Genießer

    Ripa di Porta Ticinese, 55
    20143 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Der zurzeit beste Italiener der Stadt ist gar kein Italiener, sondern stammt aus Uruguay. Wobei man das Küchenchef Matias Perdomo erstens nicht ansieht, und zweitens ist er nach über zehn Jahren auch schon so gut wie eingebürgert. Damals übernahm der junge Kreative das traditionelle Al Pont de Ferr am Naviglio Grande und verwandelte das Restaurant vom „guten Italiener“ in eine Pilgerstätte. Die Anmutung des Restaurants ist die alte geblieben: Der unprätentiöse Eingang wirkt wie ein überdimensioniertes Fenster, das von Eisenstreben in Glasquadrate unterteilt wird. An die Scheiben geklebte Zettel informieren über das Mittagsmenü oder die Weinauswahl. Darüber steht in Jugendstil lettern „Osteria con Cucina“. Drinnen sitzt der Gourmet auf Holzstühlen, auf den Tischen liegen Papiersets. Was dann auf den Teller kommt, ist allerdings neu. Ein Dessert in Form von Legosteinen zum Beispiel oder ein Gericht namens „Bewunderung für Miró“, das gekochten Tintenfisch, garniert mit Auberginen und Petersilie, so aussehen lässt wie ein Bild des berühmten Malers. Überhaupt könnte jedes Gericht als Kunstwerk durchgehen. Mailand weiß solchen Einfallsreichtum zu schätzen, deshalb unbedingt reservieren.

    22:00 Uhr - It’s Partytime

    Via Gargano, 15
    20139 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Ab zehn Uhr abends fordert Mailand zum Tanz auf. Buffets werden abgebaut, Tische zur Seite geschoben, die Musik lauter gedreht. Manche Lokale schließen sogar für eine halbe Stunde, um die Bar in einen kleinen Club zu verwandeln. Für die letzte Station der Nacht gibt es viele Optionen. Eine davon verdient das Prädikat „legendär“: das Plastic. Nach einer zweimonatigen Pause hat der Club an neuem Ort wiedereröffnet und zieht von Freitag bis Sonntag buntes Publikum an. Von der zwei Meter großen Dragqueen über die versammelte Riege an Supermodels und Superreichen bis hin zum exzentrischen Straßenkünstler. Drinnen wummert keine italienische Bum-bum-Discomusik aus den Boxen, sondern ausgezeichnete elektronische Musik – und die drei Dancefloors beben unter der Masse an Feiernden, die mit hochgerissenen Armen und wilden Moves dem DJ huldigen. Wem das alles ein bisschen zu viel ist, sollte sonntags vorbeischauen. Eins ist aber klar: Mailand zu besuchen und diesen Club auszulassen ist zwar nicht strafbar, aber doch grob fahrlässig.

    23:00 Uhr - Und sonst?

    Via Antonio Pasinetti, 4
    20141 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Wer sich lieber wie ein vernünftiger Erwachsener mit Stil verhält, geht ins Salumeria della Musica, das nach Meinung des Magazins Down Beat zu den 100 besten Jazzclubs weltweit zählt. Gegen halb elf machen sich dort Größen wie Danilo Rea, Giovanni Tommaso oder Flavio Boltro warm für das Finale einer zauberhaften Nacht. Jene Frauen von Welt – und hier sind wir beim typisch Mailänder Nachtclub angelangt –, die eine prickelnde Kombination aus VIPs, Magnum-Champagnerflaschen und glitzernder Atmosphäre bevorzugen, werfen sich in ein schönes Schwarzes und suchen den Trendsetter in Sachen Dekadenz auf, den eleganten Bobino Club, der mit seinen dunklen Ledercouches und der herrlichen Terrasse jeden Cent des 12-Euro-Drinks wert ist. Musikalisch geht es hier indes eher gediegen bis traditionsbewusst zu: Lounge-Musik, Gitarrenklänge und Italo-Schmusesänger live – auch so können notte magiche entstehen.

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    Top 10 Sehenswürdigkeiten in Mailand
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    Pinacoteca di Brera

    Via Brera 28
    20121 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 7226 3264
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 08.30-19.15

    Die Brera-Gemäldegalerie mit Werken von Raphael, Caravaggio und Mantegna gehört zu den bedeutendsten Sammlungen künstlerischer Meisterwerke in Italien.

    Duomo di Milano

    Piazza del Duomo 16
    20122 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 7202 3375
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 07.00-19.00

    Die Bauzeit des Mailänder Doms als größte gotische Kathedrale der Welt und sicherlich spektakulärstes Bauwerk der Stadt betrug unglaubliche 500 Jahre! Auf dem Dach sind 3500 Statuen und 135 Turmspitzen zu bewundern, darüber hinaus ist ein Netz von zahlreichen unterirdischen Kammern zu erkunden.

    Teatro alla Scala

    Via Filodrammatici 2
    20121 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 88791
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Unterschiedlich

    Die berühmte Mailänder Scala bildet das Herzstück der Kulturszene in Mailand. Bis 12.00 Uhr können Sie für eine der erstklassigen Vorstellungen an der Tageskasse günstige Restkarten für einen Platz in der Galerie erwerben.

    Castello Sforzesco

    Piazza Castello
    27029 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8846 3700
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 07.00-19.00 (Sommer)
    07.00-18.00 (Winter)

    Das im 15. Jahrhundert für die Mailänder Herrscherfamilien Sforza-Visconti gebaute Schloss aus rotem Ziegelstein beherbergt heute drei städtische Museen. Lassen Sie sich einen Besuch im Museum für antike Kunst mit Michelangelos Pietà Rondanina nicht entgehen

    Santa Maria delle Grazie

    Via Giuseppe Antonio Sassi 3
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 4676 1125
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 08.15-19.00

    Die als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannte Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie ist berühmt für Leonardo da Vincis Meisterstück Das Abendmahl.

    San Siro Stadium

    Piazzale Angelo Moratti
    20151 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 4879 8201
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    Öffnungszeiten:
    Unterschiedlich

    Bei einem Besuch des weltberühmten San-Siro-Stadions während der Fußballsaison der ersten Liga Italiens haben Sie die Gelegenheit, eines der Mailänder Teams – AC und Inter Mailand – live zu erleben. Das Museum mit seiner umfangreichen Sammlung an Erinnerungsstücken ist ebenfalls einen Besuch wert.

    Cimitero Monumentale

    Piazzale Cimitero Monumentale
    20100 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8846 5600
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 08.00-18.00

    Ein Spaziergang in der Ruhe des Friedhofs der Monumente bietet Gelegenheit, dem hektischen Trubel Mailands für einige Zeit zu entfliehen. Hier liegen Mailänder Berühmtheiten begraben wie z.B. Toscanini, der Schriftsteller Alessandro Manzoni und der Dichter Salvatore Quasimodo.

    Civico Museo Archeologico

    Corso Magenta 15
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8844 5208
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 09.00-17.30

    Dieses archäologische Museum mit Teilen der römischen Stadtmauer und einer umfangreichen Sammlung historischer Relikte aus der römischen und griechischen Vergangenheit vermittelt ein vollständiges Bild der Geschichte Mailands.

    Basilica di Sant’Ambrogio

    Piazza Sant'Ambrogio 15
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8645 0895
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Mo.-Sa. 10.00-12.00 und 14.30-18.00
    So. 15.00-17.00

    Diese monumentale Kirche gehört zu den wenigen weltweit noch erhaltenen römischen Basiliken. Besonders auffällig ist das ornamentale Gewölbe mit Stuckarbeit im byzantinisch-lombardischen Stil.

    Biblioteca Ambrosiana

    Piazza Pio XI 2
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 806 921
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So.  10.00-17.30

    Bücherfreunde werden diese historische Bibliothek, die auch eine Kunstgalerie voller Werke der alten Meister umfasst, ganz besonders schätzen.

    Gut zu wissen
    Landesinformationen

    Überblick

    Italien besitzt als Reiseland zu Recht absoluten Kultstatus. Es bietet viele Attraktionen für internationale Touristen – eine traumhafte Landschaft, faszinierende Städte, ein fantastisches Kulturerbe, eine Richtung weisende Modeindustrie. Die größte Attraktion ist und bleibt aber die italienische Kultur selbst. Das ganze Land in nur einer Reise kennen lernen zu wollen, das wäre ungefähr so, als wolle man eine komplette Bibliothek auf einmal lesen – unmöglich. Besser, man konzentriert sich auf einen oder zwei der touristischen Leckerbissen und lässt sich ganz auf die

    Gastfreundschaft, den Stil und das Temperament der gewählten Region ein. Italiens Vielseitigkeit macht einen Großteil seiner Attraktivität aus. Sei es Neapel mit seinen Vespas und deren Hupkonzert, seien es die sanft geschwungenen Hügel der Toskana, die Renaissance-Kulisse von Florenz oder die Fußballfans von Turin – das Land besitzt eine ungeheure Anziehungskraft. Und wir haben noch nicht begonnen, über das Essen zu reden!

    Geographie

    Italien gliedert sich in die italienischen Alpen, die norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apenninenhalbinsel und zahlreiche Inseln. Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia und Capri zählen wohl zu den bekanntesten. Die in Oberitalien gelegenen Alpen bilden eine natürliche Grenze zu Frankreich, zur Schweiz, Österreich und Slowenien. Im Süden, Südwesten und Südosten wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. Die Apenninen, die eine Höhe bis zu 2910 m erreichen, durchziehen die gesamte Halbinsel.

    Norditalien umfasst die Alpen, die fruchtbare, dicht besiedelte Po-Ebene und den ligurisch-etruskischen Teil der Apenninen. In der Region Piemonte und Val d’Aosta liegen einige der höchsten Berge und schönsten Skigebiete Europas. Zahlreiche Gebirgsflüsse fließen von den Bergen zur Po-Ebene und durchziehen das italienische Seengebiet (Lago Maggiore, Lago di Como und Lago di Garda sind die bekanntesten). Die Po-Ebene besteht überwiegend aus fruchtbarem Schwemmland. Der Po, der größte Strom Italiens, mündet im Osten in die Adria.

    Mittelitalien liegt im nördlichen Teil der italienischen Halbinsel. Die Landschaft der Toskana ist sehr abwechslungsreich; schneebedeckte Berge (Appennino Toscano), saftiges grünes Land, Hügel, Sandstrände und zahlreiche Inseln in Küstennähe erwarten den Besucher.

    Die Region Marche, zwischen den Apenninen und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen, fruchtbaren Ebenen. Die gebirgigen Regioni (Verwaltungsbezirke) der Abruzzen grenzen im Norden an die Marche, das südlich der Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Puglia. Lazio und Campania liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze. Umbria, das “grüne Herz Italiens”, besteht aus Hügeln und weiten Ebenen.

    Süditalien reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf von Neapel und zieht sich an der felsigen Küste entlang bis zur Grenze nach Kalabrien. In der Campania gibt es niedrige Berge mit flachen Küstenregionen. Die süditalienischen Apenninen sind niedriger als die nördlichen, die Appennino Neapolitano gehen langsam in das sanfte Hügelland der Umgebung von Sorrent über. Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen Meer gehören ebenfalls zur Campania. In Apulien prägen vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild. In Süditalien gibt es noch aktive Vulkane, der Vesuv, östlich von Neapel, ist einer der größten  Europas. Kalabrien, die “Stiefelspitze”, ist waldreich und dünn besiedelt.

    Allgemeinwissen

    Fakten

    Gebiet: 301.340 qkm.

    Bevölkerung: 61,5 million (2013).

    Bevölkerungsdichte: 204,0 pro qkm.

    Hauptstadt: Rom.

    Regierung: Republik seit 1946. Verfassung von 1948. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus (Camera dei Deputati) mit 630 Mitgliedern und Senat (Senato della Repubblica) mit 315 Mitgliedern. Wahl des Staatsoberhauptes alle 7 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Nationale Einheit seit 1861. Italien ist EU-Mitglied.

    Sprache

    Amtssprache ist Italienisch. Südtirol ist offiziell zweisprachig, es wird überwiegend Deutsch gesprochen. Ladinisch ist z. T. Schulsprache in Trentino. In den Grenzgebieten zu Frankreich und zur Schweiz von der italienischen Riviera bis zum Gebiet nördlich von Mailand wird Französisch gesprochen, Slowenisch in Triest und Gorizia. Auf Sardinien spricht man in einigen Gegenden Katalanisch. In Ferienorten und größeren Städten wird z. T. Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen.

    Währung

    1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

    Zeitzone

    UTC/GMT +1

    Elektrizität

    230 V, 50 Hz.

    Allgemeine Geschäftsöffnungszeiten

    Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr

    Feiertage

    Nachfolgend sind die Feiertage bis Dezember 2014 gelistet.

    Anmerkung:
    Zusätzlich werden zahlreiche Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen abgehalten. Geschäfte bleiben meist geöffnet:

    Turin (Torino)/Genua (Genova)/Florenz (Firenze): 24. Juni (Johannes der Täufer)
    Mailand (Milano): 7. Dez. (St. Ambrosius)
    Venedig (Venezia): 25. April (St. Markus)
    Bologna: 4. Okt. (St. Petronius)
    Neapel (Napoli): 19. Sept. (St. Gennaro)
    Bari: 6. Dez. (St. Nikolaus)
    Palermo: 15. Juli (St. Rosalia)
    Rom (Roma): 29. Juni (St. Petrus)

    Siena: 2. Juli und 16. Aug. (Palio-Pferderennen)
    Triest (Trieste): 3. Nov. (St. Giusto)

    2014

    Neujahr: 1. Januar 2014
    Dreikönigstag: 6. January 2014
    Ostermontag: 1. April 2014
    Befreiungstag: 25. April 2014
    Tag der Arbeit: 1. Mai 2014
    Tag der Republik: 2. Juni 2014
    Mariä Himmelfahrt: 15. August 2014
    Allerheiligen: 1. November 2014
    Mariä Empfängnis: 8. Dezember 2014
    Weihnachten: 25. Dezember 2014
    Stephanitag: 26. Dezember 2014

    Gut zu wissen
    Vor Ort unterwegs

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Dank des effizienten und ausgedehnten öffentlichen Verkehrsnetzes, das von der Azienda Trasporti Milanesi (Tel.: 02 4803 8345; www.atm.it) betrieben wird, kommt man leicht von A nach B. Die für U-Bahn, Bus, Straßenbahn und Oberleitungsbus geltenden Tickets ermöglichen ein einfaches Umsteigen und sind an den Metro-Stationen, an Bushaltestellen, in Cafés oder im Zeitungsgeschäft erhältlich. Tageskarten für ein oder zwei Tage können in den ATM-Büros gekauft werden.

    Taxis

    Mailänder Taxis sind berühmt dafür, dass sie nur schwer zu ergattern sind, daher sollten Sie ein Taxi vorab telefonisch bei einem namhaften Unternehmen, wie z.B. Radiotaxi (Tel.: 02 6969) oder Autoradio (Tel.: 02 8585) bestellen. Das Zahlen eines Trinkgeldes ist in der Regel nicht erforderlich.

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    Das Äolische Archipel
    Äolische Inseln, Liparische Inseln, Italien, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 1 – Rundfahrt auf Salina: Das grüne Wunder, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 2 – Salina/Panarea/Stromboli: Heiße Grüße aus der Unterwelt, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 3 – Stromboli/Lipari: Wut zum Leben, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 4 – Lipari/Alicudi/Filicudi/Lipari: Trauminseln und Inselträume, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 5 – Lipari/Vulcano: Lust auf Meer, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, Travelguide
    Die große Reise: Italiens schönste Inseln

    Glühende Lava, blubbernde Schlammbecken, zauberhafte Landschaft: Vor der Nordküste Siziliens schufen die Götter sieben höchst ungleiche Inseln, jede mit einem direkten Draht zur Unterwelt. Denn der Äolische Archipel, seit 1997 Unesco­Weltnaturerbe, gehört zu einer Vulkankette, die sich vom Vesuv bis zum Ätna erstreckt. Eine Reise zu Fischern, Feuerspuckern – und einem gefallenen Sternenhimmel.

    Lufthansa Tipp

    Im Winter fliegt Lufthansa zweimal in der Woche von München nonstop nach Catania (CTA) auf Sizilien sowie zum Teil mehrmals täglich von München und Frankfurt nonstop nach Neapel (NAP). Transferbusse bringen Reisende zu den Häfen von Milazzo und Neapel, von dort starten Fähren und Schnellboote zu den Äolischen Inseln.

    Tag 1 – Rundfahrt auf Salina: Das grüne Wunder

    Heute hat der Schutzengel von Clara Rametta wieder mal alle Hände voll zu tun. Denn Rametta fährt Auto oder besser gesagt das, was von ihrem Suzuki Santana übrig geblieben ist: Wo einst Armaturen waren, klaffen Löcher im Kunststoff, an vielen Stellen frisst sich der Rost durch den weißen Lack, die Reifen schreien nach einem sofortigen Boxenstopp. „Aber ich liebe meinen Jeep“, sagt die 61­Jährige und lässt den Motor aufheulen. Wenn Rametta am Steuer sitzt, ist jede Katze, jeder Hund auf Salina gut beraten, das Weite zu suchen. Die gelernte Psychologin fährt schnell, Verkehrsschildern schenkt sie nur wenig Beachtung.

    Rametta betreibt in Malfa das Hotel Signum, sie organisiert ein Kapern­ und ein Filmfest und hat ein Auswanderer­Museum mitgegründet. „Ich kann nicht still sitzen“, erzählt sie, „schon als Kind war ich immer in Bewegung.“

    Die zweifache Mutter ist auf Salina aufgewachsen, sie zog nach Rom und in die USA, doch die Sehnsucht blieb, wurde stärker. Rametta kehrte zurück auf die grünste der sieben Äolischen Hauptinseln, die einzige mit einer Süßwasserquelle. Heute ist sie auf dem Weg zu Salvatore D’Amico in Leni. Der 64­Jährige produziert Kapern, Olivenöl und Weine, auch Rametta gehört zu seinen Kunden. „Ein Wein, der auf Salinas mineralhaltigem Lavaboden wächst, hat besonders viel Charakter“, sagt D’Amico, „ich kann den Unterschied schmecken.“

    Abends fährt Rametta manchmal nach Pollara. Das Dorf liegt in einem natürlichen Amphitheater. Vor 13000 Jahren kippte ein Teil des Vulkankraters ins Meer, in den Neunzigern wurde hier der Film „Der Postmann“ gedreht. Unten am Wasser kommt Rametta zur Ruhe. Und endlich auch ihr Schutzengel.

    Tag 2 – Salina/Panarea/Stromboli: Heiße Grüße aus der Unterwelt

    Am Morgen plätschert das Wasser leise an den Kaimauern von Santa Marina Salina, als in der Ferne ein Tragflächenboot auftaucht. Die schnellen Schiffe verbinden die Äolischen Inseln miteinander, die Menschen benutzen sie wie Busse. Bei schlechtem Wetter fallen sie oft tagelang aus, doch heute ist die See ruhig. Touristen und Einheimische gehen an Bord, einige wollen nach Panarea, zur kleinsten Insel des Archipels, die meisten zum Stromboli. Als einziger Vulkan der Inseln spuckt er Lava, im Schnitt alle 15 Minuten, die Rauchwolke über dem Krater ist schon von Weitem zu sehen.

    „Wir haben großen Respekt vor dem Stromboli“, sagt Domenico Russo, „weil wir wissen, wie gefährlich er sein kann.“ Der 91­Jährige sitzt auf der Terrasse des Hotels La Sirenetta, ganz in der Nähe haben die Modedesigner Dolce & Gabbana ein Anwesen. Russo hat die Urgewalt des Vulkans selbst erlebt, vor einer halben Ewigkeit, als am 11. September 1930 der Stromboli explodierte. Eine riesige Rauchwolke verdunkelte den Himmel, Asche bedeckte die Insel, drei Menschen starben.

    Freiwillig hat Russo den Vulkan nie bestiegen, nur zweimal zwang ihn das Schicksal dazu: Weil es stürmte, musste das Schiff auf der anderen Seite der Insel anlegen, der Weg nach Hause führte über den Vulkan.

    Russo heiratete die Tochter des Inselarztes, wurde Lehrer, zog nach Rom. Im Sommer jedoch kehrt er zurück nach Stromboli, bis heute. „Ich kenne viele Inseln, aber diese ist besonders“, erzählt der alte Mann, „man kann ihre Energie überall spüren. Wenn ich hier bin, fühle ich mich viel fitter.“ Durch den Film „Stromboli“ mit Ingrid Bergman wurde die Insel zum Mythos. Russo lernte die Schauspielerin 1949 kennen, als er das Haus seiner Schwester an sie vermietete. Drei Monate blieb Bergman auf der Insel, während der Dreharbeiten begann ihre Liebesgeschichte mit dem Regisseur Roberto Rossellini, obwohl beide damals verheiratet waren – ein Skandal! „Sie war so jung und hübsch“, so Russo, „wir konnten nicht verstehen, warum sie mit Rossellini zusammen sein wollte.“

    Tag 3 – Stromboli/Lipari: Wut zum Leben

    Ein neuer Tag, eine neue Insel: Lipari. Ihre Vulkane ruhen seit 1300 Jahren, dafür funkeln die Augen von Francesco D’Ambra umso kraftvoller. Der 54­Jährige, Künstlername Figliodoro, „Goldener Sohn“, sitzt in einem Café am Fischerhafen und versucht, sein Leben in Worte zu fassen. Gar nicht so leicht bei all den Wendungen, die das Schicksal für ihn bereithielt. Als junger Mann verließ D’Ambra die Insel, die größte des Archipels, und ging nach Cannes. Er arbeitete als Tellerwäscher im Restaurant, traf Anthony Quinn, träumte von der Schauspielerei. Zurück auf Lipari, legte er ein Feuer im Rathaus der Stadt. „Ich wollte ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit setzen“, sagt er, „damals hatte ich eine Menge Wut.“ D’Ambra kam ins Gefängnis. Später wurde er Fischer, bis er Mitleid mit den Fischen bekam, danach schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch und eröffnete an der Praia Vinci einen Grill. Doch als 2010 die Erde bebte und Felsbrocken hinabstürzten, wurde der Strand gesperrt.

    Viel Geld braucht D’Ambra nicht zum Leben: „Ich bin reich“, sagt er, „weil ich nichts habe.“ Dafür hat er sich seinen Traum von der Schauspielerei erfüllt. In einer Handvoll Filmen war D’Ambra bislang zu sehen, unter anderem in „Kaos“ der Brüder Paolo und Vittorio Taviani, auch mit Vittorios Tochter Giovanna hat er schon gearbeitet. Wenn alles klappt, wird er in ihrem nächsten Film einen Fischer spielen. Und D’Ambra möchte selbst einen Film drehen, über Werwölfe. Bis dahin lebt er in den Tag hinein und wartet, dass die Praia Vinci freigegeben wird. Es wird sich ergeben, wie so vieles in seinem Leben. Wut hat D’Ambra noch immer. „Aber heute hilft sie mir zu leben“, sagt er, „zu überleben.“

    Tag 4 – Lipari/Alicudi/Filicudi/Lipari: Trauminseln und Inselträume

    Langsam erwacht Lipari. Läden öffnen ihre Türen, Touristen schlendern durch die Gassen, die sich von der alten Festung hinunter zum Hafen winden, während die Eolian Star die Leinen losmacht. Die Passagiere auf dem Motorboot haben eine Rundfahrt gebucht: von Lipari über Alicudi nach Filicudi, dann zurück nach Lipari. Vom Wasser aus wirkt die Insel angenehm ursprünglich. Überhaupt hat der Archipel seinen rauen Charme behalten, man sieht Felsen aus erkalteter Lava, Häuser und kleine Städte, dazwischen Kakteen, Orangen­, Zitronen­, Mandelbäume. Keine Spur von Bettenburgen und ähnlichen Bausünden. Grund dafür sind die strengen Gesetze: Nur wo zuvor ein altes Haus stand, darf ein neues errichtet werden. Auch deshalb sind die Immobilien auf den Inseln, die insgesamt rund 14000 Bewohner zählen, so teuer. Früher war das anders, da waren die Menschen bettelarm, Tausende packten ihre Koffer und wanderten aus.

    Nach einer Stunde legt die Eolian Star an der Kaimauer von Alicudi an, gerade mal 100 Menschen leben auf der westlichsten der Äolischen Hauptinseln. Ein paar Autos parken am Hafen, weit kommen sie nicht, die einzige betonierte Straße der Insel ist nur wenige Hundert Meter lang. Maultiere tragen Zementsäcke zu einer Baustelle, ein Weg aus Lavastein führt den Hang hinauf, vorbei an flachen Häusern und kleinen Geschäften. Hier oben herrscht himmlische Ruhe, nur Wind, Wellen und das Singen der Vögel sind zu hören. Was wäre, wenn man alles hinter sich ließe, um hier zu leben? Die Insel stellt solche Fragen. Am liebsten möchte man ihrem Ruf folgen.

    Tag 5 – Lipari/Vulcano: Lust auf Meer

    Die Menschen auf den Äolischen Inseln, benannt nach dem griechischen Windgott Äolus, leben mit den Elementen, das prägt. „Ich liebe das Meer“, sagt Bartolomeo Greco, 43. „Wenn ich zu lange an Land bin, fühle ich mich schlecht.“ Der Fischer aus Lipari fährt mit seinem Motorboot die Küste der Insel entlang nach Vulcano, neben dem Stromboli der zweite aktive Vulkan des Archipels. Im Wasser schwimmen Tausende Bimssteine, starker Regen hat sie vor einigen Tagen ins Meer gespült. Wie seine Kollegen fischt Greco ohne Schleppnetze, trotzdem geht der Fischbestand in den tiefen Gewässern rund um die Vulkaninseln zurück – zu viel Plastik, zu viel Müll, an dem vor allem Delfine und Schildkröten sterben. „Mein größter Wunsch ist, dass alle das Meer achten und schützen“, sagt Greco.

    Der Vater von drei Kindern ist ein gläubiger Mensch; bevor er aufs Meer hinausfährt, bekreuzigt er sich. Auf göttlichen Beistand war der Fischer schon oft angewiesen, draußen auf hoher See, wenn der Sturm über die Wellen peitscht. Am Hafen der Insel Vulcano, die in der römischen Mythologie als Schmiede des Feuergottes galt, leuchten beigegelbe Felsen in der Sonne. Aus den Löchern in der Erde steigt heißer Dampf auf, es riecht nach faulen Eiern, nach Hölle und Schwefel. In einem Fangobecken liegen Dutzende Besucher, viele hoffen auf die heilende Wirkung des Schlamms. Den letzten Ausbruch hatte der Vulkan Fossa im Jahr 1890, seitdem schlummert er. Doch oben am Krater dampft deutlich sichtbar eine Wolke in den Himmel. Denn das Feuer brodelt noch immer, tief unten in der Erde.

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    Nightlife in Mailand
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    Für ein Modeindustriezentrum recht ungewöhnlich dreht sich das Nachtleben in Mailand eher um exquisite Gaumenfreuden als um

    Clubbesuche und ausschweifende Abenteuer. Sicherlich gibt es aber auch genügend Orte, an denen man „so richtig abfeiern kann“.

    Dolce & Gabbana Gold

    Via Carlo Poerio 2/A
    20129 Mailand
    Italien
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    Starten Sie in das Mailänder Nachtleben mit einem Aperitif in dieser ewig schicken Kombination aus Bar und Restaurant.

    Trattoria Toscana

    Corso di Porta Ticinese 58
    20123 Mailand
    Italien
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    In dieser quirligen kleinen Trattoria tauchen Sie ganz in die typisch italienische Atmosphäre ein und gehen auf Tuchfühlung mit der Hip-Szene Mailands.

    Nottingham Forest

    Viale Piave 1
    20129 Mailand
    Italien
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    Die moderne Molekular-Cocktailbar zählt seit kurzem zu den 50 Spitzenbars der Welt.

    Rolling Stone

    Corso XXII Marzo 32
    20135 Mailand
    Italien
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    In diesem wohl berühmtesten Musikclub Mailands finden unter der Woche Rockkonzerte statt. Am Wochenende verwandelt er sich dann in eine Diskothek.

    Discoteca Alcatraz

    Via Valtellina 25
    20159 Mailand
    Italien
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    Das Alcatraz ist ein außergewöhnlich großer Club, in dem regelmäßig Live-Konzerte stattfinden.

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    Restaurants in Mailand
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    Ganz gleich, ob Sie nun in einer rustikalen Osteria entspannen, Haute-Cuisine der Spitzenklasse genießen oder einfach mit einem Glas Wein in

    der Hand am Straßenrand die vorbeigehenden Menschen beobachten möchten, Mailand bietet kulinarische Optionen für jeden Geschmack.

    Il Luogo di Aimo e Nadia

    Via Privata Raimondo Montecuccoli 6
    20147 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: teuer

    Dieses Restaurant bietet traditionelle toskanische Küche und wurde erst kürzlich mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

    Alla Cucina delle Langhe

    Corso Como 6
    20154 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    Dem Hörensagen zufolge ist dieses Restaurant mit klassischer italienischer Küche der Favorit des Modedesigners Tom Ford und zugleich Lieblingstreffpunkt der Mailänder Hipster.

    Ristorante Brellin

    Vicolo dei Lavandai
    Alzai Naviglio Grande 14
    20144 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    Romantisches Restaurant im Kerzenschein am Rande des Canale Grande.

    Luini

    Luini Panificio
    Via S. Radegonda 16
    20121 Mailand, Italien
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    Preisniveau: preisgünstig

    Dieses winzige Restaurant mit eigener Bäckerei ist berühmt für seine leckere Panzerotto (gefüllte Pizza mit Käse und Tomaten).

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    Alle Events in Mailand

    Fiera di Natale (Weihnachtsmarkt)

    21. November 2013 – 7. Januar 2014

    Eintritt: Frei

    Ort: Mailand Zentrum

    Der Weihnachtsmarkt Fiera di Natale ist vom 21. November bis 7. Januar  für die Besucher geöffnet. Die Verkaufsstände in der Via Altabella bieten Weihnachtsdekorationen, Geschenkartikel und jede Menge Leckereien zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest an.

    Antiquitätenmarkt

    Januar 2014 bis Dezember 2014 (Letzter Sonntag im Monat)

    Zur Webseite

    Ort: Naviglio Grande, Mailand

    An jedem letzten Sonntag im Monat findet der große Antiquitätenmarkt auf ca. 2 km entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza statt. Über 200 Aussteller bringen Möbel, Uhren, Porzellan, Silber, Schmuck, Puppen, Spiele, Sammlerstücke, Bücher, Radios, Spazierstöcke, Bronze, Glas, Comics, Briefmarken usw. unter die Leute. Ausnahmsweise haben die lokalen Geschäfte und Bars an den Markttagen geöffnet, wodurch das Ereignis sehr gesellig wird.

    Historisches Autorennen Mailand-San Remo

    März 2014

    Zur Webseite

    Piazza del Duomo, Mailand

    Im März findet die dreitägige Revival-Fahrt der “Coppa Milano – San Remo” mit schönen alten Autos statt, die zwischen 1906 und 1973 gefahren wurde. Start ist an der Piazza del Duomo. Die Strecke führt über Vigevano, Rapallo nach San Remo.

    Milano Food Week

    Mai 2014

    Zur Webseite

    Ort: Mailand

    Die Freude am Essen wird bei der Milano Food Week im Mai in verschiedenen Restaurants, Bars, Geschäften, Galerien und Ausstellungsräumen gefeiert. Neben einer großen Anzahl von Verkostungen wird ein Rahmenprogramm aus Kunst, Musik und Gesprächsrunden rund um das kulinarische Thema geboten.

    Ah-Um Milano Jazzin' Festival

    Mai 2014

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    Ort: Quatiere Isola

    Beim Ah-Um Milano Jazzin’ Festival im Mai wird im Quatiere Isola nicht nur Jazz, sondern auch Blues, Pop und Weltmusik gespielt. In der Vergangenheit haben hier schon internationale Stars wie die Simple Minds, Stewart Copeland, James Taylor und Seal ihr Publikum begeistert.

    Festa del Naviglio

    Juni 2014

    Ort: Naviglio

    Am ersten Sonntag im Juni findet die Festa del Naviglio statt, ein großes Sommerfest mit Fackelumzug, Straßenkünstlern, Konzerten, Antiquitätenmarkt, Imbissständen etc.

    La Milanesiana

    Juni/Juli 2014

    Zur Webseite

    Ort: Mailand

    Das internationale Kulturfestival La Milanesiana, das zwei Wochen lang im Juni bis Juli an verschiedenen Veranstaltungsorten stattfindet, bietet Konzerte, Vorträge, Diskussionsrunden und Filmvorführungen mit Schriftstellern, Musikern, Schauspielern, Filmregisseuren, Wissenschaftlern und vielen anderen kreativen Köpfen.

    Milano Film Festival (MFF)

    September 2014

    Zur Webseite

    Ort: Variiert

    Beim Milano Film Festival, das im September an verschiedenen Veranstaltungsorten stattfindet, werden Spielfilme unterschiedlichsten Genres gezeigt.

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    Hotels in Mailand
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    Von der exquisiten Rundum-Versorgung für Geschäftsreisende bis hin zum ultrahippen Boutique-Hotel in der Seitenstraße – Mailands Hotelszene ist eindeutig auf das

    Luxussegment ausgerichtet. Günstige Angebote sind äußerst dünn gesät. Wenn man weiß wo, gibt es jedoch auch ganz reizvolle Schnäppchen zu finden.

    Bulgari

    Via Privata Fratelli Gabba 7b
    20121 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: teuer

    Wer den Inbegriff des schlichten Glamours zu schätzen weiß, sollte sich hier nicht lumpen lassen.

    Hotel Straf

    Via San Raffaele 3
    20121 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: teuer

    Das Design-Hotel Straf ist der Favorit der internationalen Modearistokratie.

    Grand Hotel Puccini

    Corso Buenos Aires 33
    20124 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    Das vom Art Déco inspirierte Hotel bietet eine interessante Option im mittleren Preissegment.

    Townhouse 31

    Via Carlo Goldoni 31
    20129 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    Der umgebaute Palazzo aus dem 19. Jahrhundert beherbergt eines der gemütlichsten Hotels in Mailand.

    Sunflower

    Piazzale Lugano 10
    20158 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: preisgünstig

    Dieses auf Geschäftsreisende ausgerichtete Hotel bietet eine perfekte Ausstattung zu unschlagbar günstigen Preisen.

    Gut zu wissen
    Telefonieren & Internet

    Telefon/Mobiltelefone

    Vorwahl: +39

    Mobiltelefone

    GSM 900/1800. Mobilfunkgesellschaften umfassen Vodafone Omnitel (Internet: www.vodafone.it), Telecom Italia Mobile (Internet: www.tim.it) und Wind (Internet: www.wind.it). Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum Eurotarif nutzbar. Kunden aller europäischen Mobilfunknetzbetreiber führen automatisch alle Telefonate im und aus dem EU-Ausland zum Eurotarif. Für andere Mobilfunkdienste wie SMS, MMS und Datenübertragungen gilt der Eurotarif hingegen nicht.

    Internet

    Hauptanbieter ist unter anderen Freenet (Internet: www.freenet.it), Telecom Italia Net (Internet: www.tin.it), Tiscali (Internet: www.tiscali.it) und Virgilio (Internet: www.virgilio.it). Zugang zum Internet hat man an speziellen von der Telecom Italia eingerichteten Kiosken auf Flughäfen, in größeren Hotels und an anderen Orten im öffentlichen Raum. Internetcafés gibt es in allen größeren Städten. Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u.a. die kostenpflichtigen Wi-Fi-Hotspots Goodspeed von Uros (Internet: www.uros.com)

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    Einkaufen in Mailand
    Stadtführer, Lufthansa, Travelguide, Shopping, Einkaufen

    Einkaufsmeilen

    Als einer der Hotspots der internationalen Modeszene ist Mailand das Traumziel eines jeden Shopaholic. Die edlen Designer-Geschäfte der großen Mode-Gurus Armani und Versace reihen sich entlang der “goldenen Meile” – der Via Montenapoleone – an exklusive italienische Luxusboutiquen. Schlendern Sie durch die Straßen in der Nähe der Via della Spiga und der Via Sant’Andrea, um die Einkaufstherapie auf Stardesignerebene fortzusetzen oder gehen Sie in Richtung des Corso Vittorio Emanuele, um eher erschwingliche und hochwertige Mode im Einzelhandel zu bewundern.

    Märkte

    Jeden Samstag stehen im Bereich der Anlegestelle der Viale D’Annunzio Verkaufsstände dicht an dicht, die auf dem Flohmarkt Fiera di Senigallia von alten Möbeln bis zur Second-Hand-Kleidung alles anbieten, was das Herz begehrt. Sollten Sie am letzten Sonntag eines Monats in Mailand sein, so lohnt sich auch ein Besuch des Antiquitätenmarkts an der Alzaia Naviglio Grande.

    Einkaufszentren

    Die Galleria Vittorio Emanuele II ist die älteste Einkaufspassage der Welt und zugleich die berühmteste in Mailand. Darüber hinaus lohnt sich auch ein Besuch in den anderen Einkaufszentren, wie z.B. La Rinascente und 10 Corso Como.

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    Die fünf besten Cafés in Mailand
    ListeKarte
    Cafés, Mailand, Kaffee, Café, Italien, Stadtführer

    Mailand ist mehr als die Metropole für Mode und Design. Mailänder sind wahre Meister, was den Kaffee-Genuss betrifft. Ein Koffein-Guide zu den gemütlichsten Cafés der Stadt.

    Fangen wir einmal mit dem Grundlegenden an: Wer in Mailand einen Espresso bestellen will, ordert „un caffè, per favore“.

    Wer einen Kaffee will, fragt nach einem „americano“. Cappuccino trinkt man nur am Morgen, ab mittags ist das Milchgetränk eher verpönt. Jetzt müssen Sie sich nur noch lautstark an den Barrista wenden, damit Sie auch erhört werden – falsche Zurückhaltung ist fehl am Platze.

    Pasticceria Marchesi

    Via S. Maria alla Porta, 11/a
    20121 Mailand
    Italien
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    Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wird hier schon der Kaffee gemahlen – und auch das Personal wirkt schon fast so, als wäre es von Anfang an dabei. Tische sucht man hier vergebens, dafür kann man sich an den Panettone und leckeren Keksen satt sehen, während man seinen Kaffee an der Bar trinkt.

    Pasticceria Cucchi

    Corso Genova, 1
    20123 Mailand
    Italien
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    Viele Mailänder schwören auf den Kaffee und die Croissants von Cucchi. Seit 1936 ist das Café in Familienhand und noch heute thront Seniore Cucchi, das Familienoberhaupt, hinter der Kasse. Nach einem Bummel auf dem Corso Genova kann man hier bei einem Espresso oder Aperitif auf der Terrasse die Beine ausstrecken.

    Pasticceria Taveggia

    Via Uberto Visconti Di Modrone, 2
    20122 Mailand
    Italien
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    Lüster hängen von der Decke, grüne lange Gardinen sorgen für Gemütlichkeit und die Vitrinen der traditionsreichen Pasticceria Taveggia sind voll gefüllt mit leckeren Kuchen und duftenden Paninis. Morgens trinkt man den wirklich ausgezeichneten Kaffee am besten an der Bar. Wer nachmittags vorbeischaut sollte sich gemütlich an einen der Tische setzen und den „budino di riso“ probieren. Der Reispudding ist ein Gedicht!

    Pasticceria Gattullo

    Piazzale di Porta Lodovica, 2
    20136 Mailand
    Italien
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    Wer es voll mag, der mag Gattullo. Das Café in der Nähe der Universität Bocconi ist immer gut besucht. Wenn Sie also gerne sitzen mögen, schauen Sie am besten vormittags vorbei. Das Interieur ist etwas für Nostalgiker und Retrofans, denn es ist noch original aus den sechziger Jahren. Empfehlenswert: die Panini.

    Pasticceria Bastianello

    Via Borgogna, 5
    20122 Mailand
    Italien
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    Der Charme und Prunk der Fünfziger erwarten einen im Bastianello, und es ist fast zu schade, um nur einen Kaffee trinken zu wollen. Zwar bekommt man hier einen der cremigsten Cappuccinos der Stadt, aber die kleinen Törtchen und Kuchen sind einfach zu göttlich, um der Versuchung nicht nachzugeben.

    Gut zu wissen
    Reise-Etikette

    Verhaltensregeln

    Die römisch-katholische Kirche spielt in Italien auch heute noch eine wichtige Rolle und übt einen starken Einfluss auf die Sozialstruktur aus. Der Familienzusammenhalt ist bedeutend stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern.

    Freizeitkleidung ist weit verbreitet, Badeanzüge gehören jedoch an den Strand. Korrekte Kleidung wird beim Betreten von Kirchen und in kleinen, traditionellen Gemeinden erwartet. Auf schriftlichen Einladungen wird im Allgemeinen vermerkt, ob Anzug oder Smoking bzw. Kostüm oder Abendkleid erwünscht sind.

    In Italien ist in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie in Kinos, Restaurants, Bars und Kneipen Rauchen verboten. Gastbetriebe können aber Raucherzonen haben, die durch Mauern und Türen abgeschlossen und mit Luftabzugs-Einrichtungen ausgestattet sind.

    Die Städte Bozen, Neapel und Verona gehen mit dem Rauchverbot noch einen Schritt weiter: In Neapel und Verona darf unter freiem Himmel bei Demonstrationen und bei Kulturveranstaltungen grundsätzlich nicht geraucht werden sowie in Parks und Grünanlagen, wenn sich in der Nähe Schwangere oder Kinder unter 12 Jahren aufhalten. In Bozen darf grundsätzlich nicht im Freien geraucht werden.

    Trinkgeld ist in der Gastronomie nicht sehr verbreitet. Bedienungsgeld und Umsatz- bzw. Aufenthaltssteuern sind in den Hotelrechnungen enthalten. Dennoch sind 5 € pro Woche für das Zimmermädchen üblich. In Restaurantrechnungen ist eine Art Grundgebühr für das Gedeck und das Brot enthalten. Wer besonders zufrieden war, kann zusätzlich etwas Trinkgeld auf dem Tisch liegen lassen. Auch im Taxi ist man nicht verpflichtet, Trinkgeld zu geben.

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    Mein Mailand

    Wer wie ich ein romantisches Abendessen liebt, sollte einen der begehrten Plätze in der ATMosfera reservieren.

    Die nostalgische Straßenbahn wurde zu einem Restaurant umgebaut und schlängelt sich abends durch die Straßen der Stadt.

    (Reservierung unter atm.it)

    Julia Giusti, Crewtipp, Lufthansa, Mailand, Travelguide, Flugbegleiterin

    Julia Giusti, Flugbegleiterin, Mailand

    Gut zu wissen
    Gesundheit

    Notrufnummer: 112

    Essen & Trinken

    In ländlichen Gebieten ist das Leitungswasser z. T. nicht trinkbar, »Acqua Non Potabile« bedeutet »Kein Trinkwasser«. Im Zweifelsfall abgefülltes Wasser trinken, vor allem zur Umgewöhnung zu Beginn des Aufenthaltes. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

    Andere Risiken

    Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

    Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird von April bis Oktober in der ländlichen Umgebung um Trient und Florenz durch Zecken übertragen. Gegen diese Krankheit ist eine Impfung möglich.

    Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen, besonders bei Reisen in die südlichen Landesteile. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

    Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor allem in den Sommermonaten an der Küste und auf den Mittelmeerinseln vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

    Da die Masern immer wieder ein Problem in Italien darstellen, sollte man seinen Impfschutz überprüfen und ggf. auffrischen.

    Gut zu wissen
    Beste Reisezeit

    Heute: Montag, 20.10.2014 16:00

    wolkig

    Temperatur


    19°C


    66°F

    Windrichtung

    West

    Windgeschwindigkeit

    3 km/h

    Luftfeuchtigkeit

    82%

    7 Tage Vorhersage

    Dienstag

    21.10.2014

    22°C / 13°C

    72°F / 55°F

    Mittwoch

    22.10.2014

    20°C / 10°C

    68°F / 50°F

    Donnerstag

    23.10.2014

    20°C / 7°C

    68°F / 45°F

    Freitag

    24.10.2014

    18°C / 7°C

    64°F / 45°F

    Samstag

    25.10.2014

    17°C / 8°C

    63°F / 46°F

    Sonntag

    26.10.2014

    18°C / 12°C

    64°F / 54°F

    Montag

    27.10.2014

    19°C / 9°C

    66°F / 48°F

    Klima & beste Reisezeit für Mailand

    Heiß und temperamentvoll im Sommer, frostig und festlich im Winter – Mailand ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Besonders viel los ist im Frühling und Herbst während der zweimal jährlich stattfindenden Modemesse, die die Crème de la Crème der internationalen Mode-Avantgarde in die Stadt lockt. In der Fußballsaison der ersten Liga strömen ab September Massen an biertrinkenden Touristen in das San-Siro-Stadion. In den kalten Wintermonaten beleben Karneval, eine mit Berühmtheiten gespickte Opernsaison und einer der größten Weihnachtsmärkte Italiens die Stadt. Im Juni, Juli und August laden Open-Air-Feste, Konzerte im Park und ein abwechslungsreiches Freiluftkinoprogramm die Besucher ein.

    Klima & beste Reisezeit für Italien allgemein

    Mittelmeerklima, außer in den Alpen und in den Apenninen. Heiße Sommer, ganz besonders im Süden. Frühling und Herbst mild und sonnig. Kalte Winter mit viel Schnee in Oberitalien, ansonsten mild; trockener und wärmer, je weiter man nach Süden kommt.

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    17 °C

    62.6 °F

    -11 °C

    12.2 °F

    22 °C

    71.6 °F

    -14 °C

    6.8 °F

    25 °C

    77 °F

    -3 °C

    26.6 °F

    29 °C

    84.2 °F

    0 °C

    32 °F

    35 °C

    95 °F

    3 °C

    37.4 °F

    37 °C

    98.6 °F

    6 °C

    42.8 °F

    38 °C

    100.4 °F

    10 °C

    50 °F

    38 °C

    100.4 °F

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    35 °C

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    6 °C

    42.8 °F

    26 °C

    78.8 °F

    -2 °C

    28.4 °F

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    68 °F

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    21.2 °F

    17 °C

    62.6 °F

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    6.8 °F

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    57 mm

    60 mm

    83 mm

    89 mm

    96 mm

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    64 mm

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    98 mm

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    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

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    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

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    Abs. Max.Abs. Min.Ø Abs. Min.Ø Abs. Min.Relative
    Feuchte
    Ø NiederschlagTage mit
    Nd. > 1mm
    Sonnenschein-
    dauer
    Jan17 °C-11 °C4 °C0 °C85 %57 mm72.0 h
    Feb22 °C-14 °C7 °C0 °C77 %60 mm53.3 h
    Mar25 °C-3 °C13 °C5 °C66 %83 mm75.2 h
    Apr29 °C0 °C18 °C8 °C61 %89 mm96.3 h
    Mai35 °C3 °C23 °C13 °C60 %96 mm107.1 h
    Jun37 °C6 °C27 °C16 °C58 %81 mm78.3 h
    Jul38 °C10 °C30 °C19 °C55 %64 mm59.4 h
    Aug38 °C10 °C29 °C18 °C59 %67 mm58.0 h
    Sep35 °C6 °C24 °C15 °C66 %72 mm66.2 h
    Okt26 °C-2 °C17 °C10 °C76 %108 mm83.7 h
    Nov20 °C-6 °C10 °C5 °C82 %98 mm81.5 h
    Dez17 °C-14 °C5 °C1 °C85 %84 mm71.5 h
    Jahr38 °C-14 °C17 °C9 °C69 %959 mm845.2 h

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