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    Stadt für Anspruchsvolle

    Internationale Modemetropole, Hotspot der Geschäfts- und Finanzwelt, dazu noch eine exquisite Adresse für Gourmets – Mailand hat viele Facetten. Doch vor allem während der Fashion-Shows im Frühling und im Herbst dreht sich hier alles um Mode – die Stadt gilt nicht umsonst als Trendsetter in Sachen Mode und Design.

    Im mittelalterlichen Zentrum, zwischen dem berühmten Dom und dem weltbekannten Opernhaus, der Mailänder Scala, liegt die Galleria Vittorio Emanuelle II, der „Salon“ der Altstadt, wie die Mailänder sagen.

    Diese riesige Galerie als eine bloße Einkaufspassage zu bezeichnen, wäre ihrer nicht würdig. Den Abend beginnt man in Mailand am besten mit einer ausgedehnten „passegiata“, dem traditionellen Spaziergang zum Sehen und Gesehenwerden und mit dem „aperivtivo“, der Cocktailstunde, bevor man in einem der typisch lombardischen Restaurants zu Abend isst. Wer dann noch munter ist, findet rund entlang der navigli, der Kanäle, reichlich Gelegenheit, bis in den Morgen zu tanzen, zu trinken und zu feiern.

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    24 Stunden unterwegs in Mailand

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    10:00 Uhr - Brioche und Espresso

    Via XXV Aprile 5
    Mailand
    Italien
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    Frühstück? Nein, das braucht der Mailänder nicht. Ein kurzer Espresso im Stehen, ein schneller Cappuccino an der Bar, vielleicht noch eine Brioche – und los geht’s. Alles andere hält nur auf.

    Stilvoll startet man bei Princi in den Tag, Mailands Edelbäckerei an der Piazza Venticinque Aprile, bei der man den Bäckern durch eine Glasvitrine beim Teigkneten zuschauen kann, während man den Redakteuren des benachbarten Verlags Feltrinelli oder den Modedesigner aus den zahlreichen Showrooms der Gegend beim Diskutieren zuschauen kann.

    Ein Hingucker: Die Uniformen des Personals hat übrigens Georgio Armani entworfen.

    12:00 Uhr - Schlendern durchs Szeneviertel Tortona

    Via Tortona, 35
    20144 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Der Weg zum hippen Himmel führt über eine alte, rostige Fußgängerbrücke voller Graffiti. Am Ende des Übergangs erwartet den Seligen die Trendzone Tortona, ein ehemaliges Industrie- und Arbeiterviertel, das heute die höchste Dichte an Mailands Lieblingsthemen aufweist: Nirgendwo sonst gibt es so viel Fashion, Kunst und Design auf so engem Raum. Mehr als 15 Minuten zu Fuß braucht man nicht von einem Ende zum anderen – außer die drei wichtigsten Parallelstraßen Via Savona, Via Tortona und Via Solari sind völlig verstopft, was nicht selten vorkommt. Schließlich finden die meisten Mode- und Design-Großevents hier statt. Aber auch sonst wuseln Models (mit ihrer Mutter), Künstler (mit Hut bzw. Bart) und Designer (mit selbst entworfener Aktentasche) übers Kopfsteinpflaster, drängeln zu Castings oder stottern mit ihren Mofas in Richtung Zeichentisch, wo hinter Riesenbildschirmen und Stoffballen wieder neue Kollektionen entworfen werden.

    Das Schöne: Neben Marketingabteilungen, Schauräumen und Pressestellen von Closed, Diesel oder Stella McCartney finden sich in Tortona immer noch diese kleinen Ateliers und avantgardistischen Kreativstätten, Liebhabershops und traditionellen Restaurants, die den ganz speziellen Charme des Viertels ausmachen.

    14:00 Uhr - Lunch bei Luini

    Luini Panificio
    Via Santa Radegonda 16
    20121 Mailand, Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Die Panzerotto von Luini sind legendär. Den Snack, der ein wenig aussieht wie eine Calzone, bekommt man seit 1949 bei Herrn Luini. Damals war er gerade aus Apulien in die Modestadt gekommen und brachte die Spezialität aus seiner Heimat in die Modestadt. Seitdem wandern Generationen um Generationen in der Mittagszeit zu dem kleinen Laden direkt bei der Mailänder Scala und der Galleria Vittorio Emanuele. Ein wenig Geduld fürs Schlangestehen mitbringen. Der Gaumen wird es danken.

    15:00 Uhr - (Window-)Shopping

    Mailand ist die Modestadt Italiens, da wäre es fast schon eine Sünde ohne eine der buntbedruckten Einkaufstüten wieder nach Hause zu fliegen. Für einen ersten Eindruck, wandert man am besten den Corso Venezia entlang, wo man bei Prada und Dolce & Gabbana in die Schaufenster schauen kann, während man das schicke Fashionvolk beobachtet, das auf Stilettos die Straße entlang trippelt. Am „Goldenen Dreieck“ angekommen, stellt sich für Modeverrückte die Qual der Wahl: Via Montenapoleone, Via Andrea, Via Gesù? Überall in den Gassen erwarten einen die Luxusboutiquen von Armani über Ferragamo, bis hin zu Gucci und Versace. Besonders Anfang Januar ist hier der Andrang so groß, dass sich Schlangen vor den Läden bilden und Verkäufer die Türen schließen müssen: Dann beginnt der „saldi“, der Schlussverkauf, mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent.

    18:00 Uhr - Aftershopping-Aperitif

    Corso Como, 10
    20154 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Um 18 Uhr ist in Mailand erst mal Ladenschluss. Der Städter atmet kräftig durch und biegt ab in die Bar seines Vertrauens. Diese goldenen Stunden werden als „Aperitivo“ zusammengefasst, vergleichbar mit der in unseren Breiten bekannten „Happy Hour“ – allerdings ohne billigen Beigeschmack. Das Afterwork-Prinzip: Zum Cocktail, Glas Champagner oder, seltener, Selters werden Antipasti serviert. Die Palette reicht von Oliven-Käse- Tellern über Prosciutto mit Büffelmozzarella bis hin zu ausgiebigen Buffets. Wäre man als typische Mailänderin nicht erstens figurbewusst und zweitens später noch zum Dinner verabredet, könnte man sich hier schon gründlich satt essen. Profis gehen’s langsam an und steuern das aktuelle Zentrum des Chic an, den „10 Corso Como“. Sicher, andere Bars wären billiger, böten eine feinere Auswahl an Häppchen, aber das ist nicht der Punkt. Wer das topmodische Mailand erleben will, schlüpft in seine teuersten High Heels, schüttelt das Haar auf und passiert den Sicherheitsmann am Eingang mit einem Lächeln. Im Innenhof zwischen üppigem Grün, feingliedrigen Tischchen und ebenso zarten Grazien in unbezahlbaren Outfits gibt es so viel zu sehen wie bei einer regulären Modenschau.

    20:00 Uhr - Die Stunde der Genießer

    Ripa di Porta Ticinese, 55
    20143 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Der zurzeit beste Italiener der Stadt ist gar kein Italiener, sondern stammt aus Uruguay. Wobei man das Küchenchef Matias Perdomo erstens nicht ansieht, und zweitens ist er nach über zehn Jahren auch schon so gut wie eingebürgert. Damals übernahm der junge Kreative das traditionelle Al Pont de Ferr am Naviglio Grande und verwandelte das Restaurant vom „guten Italiener“ in eine Pilgerstätte. Die Anmutung des Restaurants ist die alte geblieben: Der unprätentiöse Eingang wirkt wie ein überdimensioniertes Fenster, das von Eisenstreben in Glasquadrate unterteilt wird. An die Scheiben geklebte Zettel informieren über das Mittagsmenü oder die Weinauswahl. Darüber steht in Jugendstil-Lettern „Osteria con Cucina“. Drinnen sitzt der Gourmet auf Holzstühlen, auf den Tischen liegen Papiersets. Was dann auf den Teller kommt, ist allerdings neu. Ein Dessert in Form von Legosteinen zum Beispiel oder ein Gericht namens „Bewunderung für Miró“, das gekochten Tintenfisch, garniert mit Auberginen und Petersilie, so aussehen lässt wie ein Bild des berühmten Malers. Überhaupt könnte jedes Gericht als Kunstwerk durchgehen. Mailand weiß solchen Einfallsreichtum zu schätzen, deshalb unbedingt reservieren.

    22:00 Uhr - It’s Partytime

    Via Gargano, 15
    20139 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Ab zehn Uhr abends fordert Mailand zum Tanz auf. Buffets werden abgebaut, Tische zur Seite geschoben, die Musik lauter gedreht. Manche Lokale schließen sogar für eine halbe Stunde, um die Bar in einen kleinen Club zu verwandeln. Für die letzte Station der Nacht gibt es viele Optionen. Eine davon verdient das Prädikat „legendär“: das Plastic. Nach einer zweimonatigen Pause hat der Club an neuem Ort wiedereröffnet und zieht von Freitag bis Sonntag buntes Publikum an. Von der zwei Meter großen Dragqueen über die versammelte Riege an Supermodels und Superreichen bis hin zum exzentrischen Straßenkünstler. Drinnen wummert keine italienische Bum-bum-Discomusik aus den Boxen, sondern ausgezeichnete elektronische Musik – und die drei Dancefloors beben unter der Masse an Feiernden, die mit hochgerissenen Armen und wilden Moves dem DJ huldigen. Wem das alles ein bisschen zu viel ist, sollte sonntags vorbeischauen. Eins ist aber klar: Mailand zu besuchen und diesen Club auszulassen ist zwar nicht strafbar, aber doch grob fahrlässig.

    23:00 Uhr - Und sonst?

    Via Antonio Pasinetti, 4
    20141 Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Wer sich lieber wie ein vernünftiger Erwachsener mit Stil verhält, geht ins Salumeria della Musica, das nach Meinung des Magazins Down Beat zu den 100 besten Jazzclubs weltweit zählt. Gegen halb elf machen sich dort Größen wie Danilo Rea, Giovanni Tommaso oder Flavio Boltro warm für das Finale einer zauberhaften Nacht. Jene Frauen von Welt – und hier sind wir beim typisch Mailänder Nachtclub angelangt –, die eine prickelnde Kombination aus VIPs, Magnum-Champagnerflaschen und glitzernder Atmosphäre bevorzugen, werfen sich in ein schönes Schwarzes und suchen den Trendsetter in Sachen Dekadenz auf, den eleganten Bobino Club, der mit seinen dunklen Ledercouches und der herrlichen Terrasse jeden Cent des 12-Euro-Drinks wert ist. Musikalisch geht es hier indes eher gediegen bis traditionsbewusst zu: Lounge-Musik, Gitarrenklänge und Italo-Schmusesänger live – auch so können notte magiche entstehen.

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    Top 10 Sehenswürdigkeiten in Mailand

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    Pinacoteca di Brera

    Via Brera 28
    20121 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 7226 3264
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Di, Mi, Do, Sa, So 08.30-19.15
    Fr 08.30-21.15
    Mo geschlossen

    Diese Gemäldegalerie ist eine der bedeutendsten Italiens. Hier werden hauptsächlich Werke der italienischen, flämischen und holländischen Renaissance gezeigt, doch auch aus allen anderen Epochen seit dem 13. Jahrhundert sind Bilder zu sehen. Zu den Glanzstücken der Sammlung gehören Werke von Tizian, Tintoretto, van Dyck, Rembrandt und Caravaggio.

    Duomo di Milano

    Piazza del Duomo 16
    20122 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 7202 3375
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 07.00-18.40

    Nach dem Petersdom die größte Kirche Italien: Der Dom S. Maria Nascente bietet Platz für 40.000 Besucher. Erbaut zwischen dem 14. und 20. Jahrhundert, zeigt die Fassade barocke und neogotische Stilelemente. Auf den Spitzen der über 100 Türme sind etwa 3400 Figuren zu bewundern, ganz oben thront die vier Meter hohe Madonna. Außer einer Besichtigung des prächtigen Innenraums und des Dommuseums empfiehlt sich ein Besuch der Terrazzi, des begehbaren Domdachs: Von hier kann man die Steinmetzarbeiten bewundern und natürlich den Ausblick über Stadt bis hin zu den Alpen genießen.

    Teatro alla Scala

    Via Filodrammatici 2
    20121 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 88791
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    Öffnungszeiten:
    Unterschiedlich

    Die berühmte Mailänder Scala ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Wer in diesem Opernhaus auftritt, der hat es zweifellos in die erste Riege geschafft: Arturo Toscanini, Maria Callas und Leonard Bernstein sind nur einige der Stars, die hier Erfolge feierten. Wer einmal dabei sein möchte, kauft am besten zweieinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn an der Tageskasse ein günstiges Ticket für die Galerie.

    Castello Sforzesco

    Piazza Castello
    20121 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8846 3700
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    Öffnungszeiten:
    Täglich 07.00-19.00 (Sommer)
    07.00-18.00 (Winter)

    Von dieser Festung aus, erbaut im 14. und 15. Jahrhundert, beherrschten einst die Visconti und die Sforza die Stadt. Heute beherbergt der wuchtige Ziegelbau mehrere Museen, darunter eine Gemälde- und Möbelsammlung. Im Museum für Antike Kunst im Palazzo Ducale steht Michelangelos letztes Werk, die unvollendet gebliebene Pietà Rondanini.

    Santa Maria delle Grazie

    Via Giuseppe Antonio Sassi 3
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 4676 1125
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 08.15-19.00

    Diese Kirche aus dem 15. Jahrhundert beherbergt eines der berühmtesten Bilder Leonardo da Vincis: „Das Abendmahl“, das als Wandbild im Refektorium zu sehen ist. Santa Maria delle Grazie gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Wer die riesige Seccomalerei (4,60 x 8,80 Meter) sehen möchte, sollte online Tickets reservieren: Die Zahl der Besucher wird begrenzt, um das Kunstwerk zu schützen. Der Vorverkauf beginnt mit einem Vorlauf von etwa drei Monaten.

    San Siro Stadium

    Piazzale Angelo Moratti
    20151 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 4879 8201
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    Öffnungszeiten Stadion:
    Unterschiedlich

    Öffnungszeiten Museum:
    Täglich 09.30-17.00 Uhr

    Im berühmten San Siro-Stadion (heute offiziell: Giuseppe-Meazza-Stadion) spielen beide Mailänder Teams – AC und Inter Milan. Es wurde 1926 eröffnet und seitdem immer wieder umgebaut und modernisiert. Heute bietet es mehr als 80.000 Besuchern Platz. Das Museum, das ebenfalls im Stadion untergebracht ist, bietet eine umfangreiche Sammlung an Erinnerungsstücken und Informationen zur Geschichte beider Vereine.

    Cimitero Monumentale

    Piazzale Cimitero Monumentale
    20100 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8846 5600
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 08.00-18.00

    Dieser Friedhof ist Freiluftmuseum und letzte Ruhestätte der wohlhabenden Mailänder zugleich. Einige der aufwändigen Grabstätten sind wahre Meisterwerke, als besonders sehenswert gelten die Gräber der Familien Toscanini und Motta. Geführte Touren über den Friedhof können gratis vorab gebucht werden.

    Civico Museo Archeologico

    Corso Magenta 15
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: +39 02 8844 5208
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So. 09.00-17.30

    In diesem ehemaligen Benediktinerinnenkloster befindet sich ein kleines archäologisches Museum. Etruskische, römische und griechische Ausgrabungsstücke vermitteln ein Bild von der Geschichte Mailands.

    Basilica di Sant’Ambrogio

    Piazza Sant'Ambrogio 15
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: 02 8645 0895
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    Öffnungszeiten:
    Mo.-Sa. 10.00-12.00 und 14.30-18.00
    So. 15.00-17.00

    Die Ursprünge dieser Kirche der lombardischen Romantik gehen bis ins 4. Jahrhundert zurück. Sie wurde jedoch nach erheblichen Bauschäden im 12. Jahrhundert in großen Teilen neu gebaut. Im Innenraum sind zahlreiche Kunstwerke zu sehen, darunter der Kapitellschmuck und die Marmorkanzel aus dem 13. Jahrhundert.

    Biblioteca Ambrosiana

    Piazza Pio XI 2
    20123 Mailand
    Italien
    Tel.: +39 02 806 921
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    Öffnungszeiten:
    Di.-So.  10.00-17.30

    Die Pinakothek und Bibliothek Ambrosia befindet sich im Palazzo del’Ambrosiana. Zur Sammlung gehören unter anderem Werke von Botticelli, Tizian und da Vinci. Die öffentliche Bibliothek Ambrosia ist eine der ältesten Europas, sie besitzt mehr als 750.000 Bücher und 35.000 Handschriften.

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    Mailands schönste Sights im Überblick

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    Mailand, Italien, Lufthansa, Travel Guide

    Die norditalienische Metropole ist im April Lufthansa Stadt des Monats – wir machen Sie schon mal faktensicher.

    Möbelmesse und Expo 2015

    Möbelmesse und Expo 2015
    Via Carlo Pisacane, 1
    20157 Pero MI
    Italien
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    14. bis 19. April: Mailand lädt zum „Salone Internazionale del Mobile“; am 1. Mai eröffnet die Expo 2015, erwartet werden 20 Millionen Besucher.

    Altbau

    Mailänder Dom
    Piazza del Duomo
    Mailand
    Italien
    Auf der Karte anzeigen

    Klassisches Sightseeing: Wer jede der fast 4000 Statuen im Mailänder Dom ansehen will, sollte unbedingt ausreichend Zeit mitbringen.

    Platzhirsch

    Fiera Milano
    Viale degli Alberghi
    20017 Rho Mailand
    Italien
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    Mit überdachten 345 000 Quadratmetern (knapp 50 Fußballfelder) zählen die Messehallen der Fiera Milano zu den weltgrößten Ausstellungsräumen.

    Schnäppchenjäger

    Factory Outlet
    11 Via Ramazzini
    20129 Mailand
    Italien
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    Ob Armani oder Versace, Mailand ist die Heimat nobler Modemarken. In Factory-Outlets verkaufen die Luxuslabels ihre Stücke zu reduzierten Preisen.

    Neubau

    CityLife
    20145 Mailand
    Italien
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    „CityLife“, das neue Stadtviertel, gestalten Stararchitekten wie Arata Isozaki, Daniel Libeskind und Zaha Hadid; jeder von ihnen entwirft auch einen Wolkenkratzer.

    Heimvorteil

    Giuseppe-Meazza-Stadion
    Piazzale Angelo Moratti
    20151 Mailand
    Italien
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    Eines für alle: Die Fußballclubs AC und Inter Mailand teilen sich das Giuseppe-Meazza-Stadion (früher San Siro). Die Arena ist mit 80 018 Plätzen die größte Italiens.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Landesinformationen

    Überblick

    Italien ist als Reiseland überaus beliebt, seine traumhaft schönen Landschaften, seine faszinierenden Städte und sein einzigartiges Kulturerbe sind weltberühmt. Das ganze Land während einer einzigen Reise entdecken zu wollen, ist schlicht unmöglich. Man konzentriert sich besser auf einige Höhepunkte und lässt sich ganz auf die Gastfreundschaft, den Stil und das Temperament der gewählten Region ein.

    Nicht zuletzt macht Italiens Vielseitigkeit seine Attraktivität aus. Sei es das lebhafte, laute Neapel, die sanft geschwungenen Hügel der Toskana oder die Renaissance-Schätze von Florenz – das Land besitzt eine ungeheure Anziehungskraft, und die italienische Küche sowieso!

    Geographie

    Italien gliedert sich in die italienischen Alpen, die norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apenninhalbinsel und zahlreiche Inseln. Zu den bekanntesten zählen Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia und Capri. Die in Oberitalien gelegenen Alpen bilden eine natürliche Grenze zu Frankreich, zur Schweiz, zu Österreich und Slowenien. Im Süden, Südwesten und Südosten wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. Die Apenninen, die eine Höhe bis zu 2.910 m erreichen, durchziehen die gesamte Halbinsel.

    Zu Norditalien gehören die Alpen, die fruchtbare, dicht besiedelte Po-Ebene und der ligurisch-etruskische Teil der Apenninen. In den Region Piemont und Aostatal liegen einige der höchsten Berge und schönsten Skigebiete Europas. Zahlreiche Flüsse entspringen hier und fließen dann durch die Po-Ebene und das italienische Seengebiet. Der Lago Maggiore, der Comer See und der Gardasee finden sich hier. Der Po, der größte Strom Italiens, mündet im Osten in die Adria.

    Mittelitalien liegt im nördlichen Teil der italienischen Halbinsel. Die Toskana ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Berge, Wiesen, Hügel, aber auch Sandstrände und zahlreiche Inseln erwarten den Besucher.

    Die Region Marken, zwischen den Apenninen und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen, fruchtbaren Ebenen. Die gebirgigen regioni (Verwaltungsbezirke) der Abruzzen grenzen im Norden an Marken. Das südlich der Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Apulien. Latium und Kampanien liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze. Umbrien, das “grüne Herz Italiens”, besteht aus Hügeln und weiten Ebenen.

    Süditalien reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf von Neapel. Kampanien ist hügelig mit flachen Küstenregionen. Die süditalienischen Apenninen sind niedriger als die nördlichen, der Appennino Neapolitano geht langsam in das sanfte Hügelland der Umgebung von Sorrent über. Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen Meer gehören ebenfalls zu Kampanien. In Apulien prägen vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild. In Süditalien gibt es noch aktive Vulkane: Der Vesuv, östlich von Neapel, ist einer der größten  Europas. Kalabrien, die “Stiefelspitze”, ist waldreich und dünn besiedelt.

    Allgemeinwissen

    Fakten

    Gebiet: 301.340 qkm.

    Bevölkerung: 61,5 million (2013).

    Bevölkerungsdichte: 204,0 pro qkm.

    Hauptstadt: Rom.

    Regierung: Republik seit 1946. Verfassung von 1948. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus (Camera dei Deputati) mit 630 Mitgliedern und Senat (Senato della Repubblica) mit 315 Mitgliedern. Wahl des Staatsoberhauptes alle 7 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Nationale Einheit seit 1861. Italien ist EU-Mitglied.

    Sprache

    Amtssprache ist Italienisch. Südtirol ist offiziell zweisprachig, es wird überwiegend Deutsch gesprochen. Ladinisch ist zum Teil Schulsprache in Trentino. In den Grenzgebieten zu Frankreich und zur Schweiz wird Französisch gesprochen, Slowenisch in Triest und Gorizia. Auf Sardinien spricht man in einigen Gegenden auch Katalanisch. In Ferienorten und größeren Städten wird zum Teil Englisch, Deutsch oder Französisch als Fremdsprache gesprochen.

    Währung

    1 Euro = 100 Cents.
    Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

    Zeitzone

    UTC/GMT +1

    Elektrizität

    230 V, 50 Hz.

    Allgemeine Geschäftsöffnungszeiten

    Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr

    Feiertage

    Neben den gesetzlichen Feiertagen werden in ganz Italien Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen abgehalten. Geschäfte bleiben meist geöffnet:

    Turin (Torino)/Genua (Genova)/Florenz (Firenze): 24. Juni (Johannes der Täufer)
    Mailand (Milano): 7. Dez. (St. Ambrosius)
    Venedig (Venezia): 25. April (St. Markus)
    Bologna: 4. Okt. (St. Petronius)
    Neapel (Napoli): 19. Sept. (St. Gennaro)
    Bari: 6. Dez. (St. Nikolaus)
    Palermo: 15. Juli (St. Rosalia)
    Rom (Roma): 29. Juni (St. Petrus)Siena: 2. Juli und 16. Aug. (Palio-Pferderennen)
    Triest (Trieste): 3. Nov. (St. Giusto)

    Gesetzliche Feiertage 2015

    Neujahr: 01. Januar 2015
    Epiphaniasfest: 06. Januar 2015
    Ostersonntag: 05. April 2015
    Ostermontag: 06. April 2015
    Befreiungstag: 25. April 2015
    Tag der Arbeit: 01. Mai 2015
    Pfingstmontag: 25. Mai 2015
    Tag der Republik: 02. Juni 2015
    Mariä Himmelfahrt: 15. August 2015
    Allerheiligen: 01. November 2015
    Mariä Empfängnis: 08. Dezember 2015
    Weihnachten: 25. Dezember 2015
    Stephanitag: 26. Dezember 2015

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Vor Ort unterwegs

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Dank des effizienten und ausgedehnten öffentlichen Verkehrsnetzes, das von der Azienda Trasporti Milanesi (Tel.: 02/ 4803 8345; atm.it) betrieben wird, kommt man leicht von A nach B. Die für U-Bahn, Bus, Straßenbahn und Oberleitungsbus geltenden Tickets ermöglichen ein einfaches Umsteigen und sind an den Metro-Stationen, an Bushaltestellen, in Cafés oder in Zeitungsgeschäften erhältlich. Zeitkarten für ein oder zwei Tage können in den ATM-Büros gekauft werden.

    Taxis

    Mailänder Taxis sind schwer zu ergattern, daher sollten Sie ein Taxi vorab telefonisch bei einem der namhaften Unternehmen, wie Radiotaxi (Tel.: 02/ 6969) oder Autoradio (Tel.: 02/ 8585) bestellen. Ein Trinkgeld ist in der Regel nicht erforderlich.

    Flug und Übernachtung

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    Das Äolische Archipel

    Äolische Inseln, Liparische Inseln, Italien, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 1 – Rundfahrt auf Salina: Das grüne Wunder, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 2 – Salina/Panarea/Stromboli: Heiße Grüße aus der Unterwelt, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 3 – Stromboli/Lipari: Wut zum Leben, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 4 – Lipari/Alicudi/Filicudi/Lipari: Trauminseln und Inselträume, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, TravelguideTag 5 – Lipari/Vulcano: Lust auf Meer, Die große Reise, Mailand, Italien, Äolisches Archipel, Äolische Inseln, Travelguide
    Die große Reise: Italiens schönste Inseln

    Glühende Lava, blubbernde Schlammbecken, zauberhafte Landschaft: Vor der Nordküste Siziliens schufen die Götter sieben höchst ungleiche Inseln, jede mit einem direkten Draht zur Unterwelt. Denn der Äolische Archipel, seit 1997 Unesco-­Weltnaturerbe, gehört zu einer Vulkankette, die sich vom Vesuv bis zum Ätna erstreckt. Eine Reise zu Fischern, Feuerspuckern – und einem gefallenen Sternenhimmel.

    Lufthansa Tipp

    Im Winter fliegt Lufthansa zweimal in der Woche von München nonstop nach Catania (CTA) auf Sizilien sowie zum Teil mehrmals täglich von München und Frankfurt nonstop nach Neapel (NAP). Transferbusse bringen Reisende zu den Häfen von Milazzo und Neapel, von dort starten Fähren und Schnellboote zu den Äolischen Inseln.

    Tag 1 – Rundfahrt auf Salina: Das grüne Wunder

    Heute hat der Schutzengel von Clara Rametta wieder mal alle Hände voll zu tun. Denn Rametta fährt Auto oder besser gesagt das, was von ihrem Suzuki Santana übrig geblieben ist: Wo einst Armaturen waren, klaffen Löcher im Kunststoff, an vielen Stellen frisst sich der Rost durch den weißen Lack, die Reifen schreien nach einem sofortigen Boxenstopp. „Aber ich liebe meinen Jeep“, sagt die 61­-Jährige und lässt den Motor aufheulen. Wenn Rametta am Steuer sitzt, ist jede Katze, jeder Hund auf Salina gut beraten, das Weite zu suchen. Die gelernte Psychologin fährt schnell, Verkehrsschildern schenkt sie nur wenig Beachtung.

    Rametta betreibt in Malfa das Hotel Signum, sie organisiert ein Kapern- und ein Filmfest und hat ein Auswanderermuseum mitgegründet. „Ich kann nicht still sitzen“, erzählt sie, „schon als Kind war ich immer in Bewegung.“

    Die zweifache Mutter ist auf Salina aufgewachsen, sie zog nach Rom und in die USA, doch die Sehnsucht blieb, wurde stärker. Rametta kehrte zurück auf die grünste der sieben Äolischen Hauptinseln, die einzige mit einer Süßwasserquelle. Heute ist sie auf dem Weg zu Salvatore D’Amico in Leni. Der 64­-Jährige produziert Kapern, Olivenöl und Weine, auch Rametta gehört zu seinen Kunden. „Ein Wein, der auf Salinas mineralhaltigem Lavaboden wächst, hat besonders viel Charakter“, sagt D’Amico, „ich kann den Unterschied schmecken.“

    Abends fährt Rametta manchmal nach Pollara. Das Dorf liegt in einem natürlichen Amphitheater. Vor 13000 Jahren kippte ein Teil des Vulkankraters ins Meer, in den Neunzigern wurde hier der Film „Der Postmann“ gedreht. Unten am Wasser kommt Rametta zur Ruhe. Und endlich auch ihr Schutzengel.

    Tag 2 – Salina/Panarea/Stromboli: Heiße Grüße aus der Unterwelt

    Am Morgen plätschert das Wasser leise an den Kaimauern von Santa Marina Salina, als in der Ferne ein Tragflächenboot auftaucht. Die schnellen Schiffe verbinden die Äolischen Inseln miteinander, die Menschen benutzen sie wie Busse. Bei schlechtem Wetter fallen sie oft tagelang aus, doch heute ist die See ruhig. Touristen und Einheimische gehen an Bord, einige wollen nach Panarea, zur kleinsten Insel des Archipels, die meisten zum Stromboli. Als einziger Vulkan der Inseln spuckt er Lava, im Schnitt alle 15 Minuten, die Rauchwolke über dem Krater ist schon von Weitem zu sehen.

    „Wir haben großen Respekt vor dem Stromboli“, sagt Domenico Russo, „weil wir wissen, wie gefährlich er sein kann.“ Der 91­-Jährige sitzt auf der Terrasse des Hotels La Sirenetta, ganz in der Nähe haben die Modedesigner Dolce & Gabbana ein Anwesen. Russo hat die Urgewalt des Vulkans selbst erlebt, vor einer halben Ewigkeit, als am 11. September 1930 der Stromboli explodierte. Eine riesige Rauchwolke verdunkelte den Himmel, Asche bedeckte die Insel, drei Menschen starben.

    Freiwillig hat Russo den Vulkan nie bestiegen, nur zweimal zwang ihn das Schicksal dazu: Weil es stürmte, musste das Schiff auf der anderen Seite der Insel anlegen, der Weg nach Hause führte über den Vulkan.

    Russo heiratete die Tochter des Inselarztes, wurde Lehrer, zog nach Rom. Im Sommer jedoch kehrt er zurück nach Stromboli, bis heute. „Ich kenne viele Inseln, aber diese ist besonders“, erzählt der alte Mann, „man kann ihre Energie überall spüren. Wenn ich hier bin, fühle ich mich viel fitter.“ Durch den Film „Stromboli“ mit Ingrid Bergman wurde die Insel zum Mythos. Russo lernte die Schauspielerin 1949 kennen, als er das Haus seiner Schwester an sie vermietete. Drei Monate blieb Bergman auf der Insel, während der Dreharbeiten begann ihre Liebesgeschichte mit dem Regisseur Roberto Rossellini, obwohl beide damals verheiratet waren – ein Skandal! „Sie war so jung und hübsch“, so Russo, „wir konnten nicht verstehen, warum sie mit Rossellini zusammen sein wollte.“

    Tag 3 – Stromboli/Lipari: Wut zum Leben

    Ein neuer Tag, eine neue Insel: Lipari. Ihre Vulkane ruhen seit 1300 Jahren, dafür funkeln die Augen von Francesco D’Ambra umso kraftvoller. Der 54­-Jährige, Künstlername Figliodoro, „Goldener Sohn“, sitzt in einem Café am Fischerhafen und versucht, sein Leben in Worte zu fassen. Gar nicht so leicht bei all den Wendungen, die das Schicksal für ihn bereithielt. Als junger Mann verließ D’Ambra die Insel, die größte des Archipels, und ging nach Cannes. Er arbeitete als Tellerwäscher im Restaurant, traf Anthony Quinn, träumte von der Schauspielerei. Zurück auf Lipari, legte er ein Feuer im Rathaus der Stadt. „Ich wollte ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit setzen“, sagt er, „damals hatte ich eine Menge Wut.“ D’Ambra kam ins Gefängnis. Später wurde er Fischer, bis er Mitleid mit den Fischen bekam, danach schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch und eröffnete an der Praia Vinci einen Grill. Doch als 2010 die Erde bebte und Felsbrocken hinabstürzten, wurde der Strand gesperrt.

    Viel Geld braucht D’Ambra nicht zum Leben: „Ich bin reich“, sagt er, „weil ich nichts habe.“ Dafür hat er sich seinen Traum von der Schauspielerei erfüllt. In einer Handvoll Filmen war D’Ambra bislang zu sehen, unter anderem in „Kaos“ der Brüder Paolo und Vittorio Taviani, auch mit Vittorios Tochter Giovanna hat er schon gearbeitet. Wenn alles klappt, wird er in ihrem nächsten Film einen Fischer spielen. Und D’Ambra möchte selbst einen Film drehen, über Werwölfe. Bis dahin lebt er in den Tag hinein und wartet, dass die Praia Vinci freigegeben wird. Es wird sich ergeben, wie so vieles in seinem Leben. Wut hat D’Ambra noch immer. „Aber heute hilft sie mir zu leben“, sagt er, „zu überleben.“

    Tag 4 – Lipari/Alicudi/Filicudi/Lipari: Trauminseln und Inselträume

    Langsam erwacht Lipari. Läden öffnen ihre Türen, Touristen schlendern durch die Gassen, die sich von der alten Festung hinunter zum Hafen winden, während die Eolian Star die Leinen losmacht. Die Passagiere auf dem Motorboot haben eine Rundfahrt gebucht: von Lipari über Alicudi nach Filicudi, dann zurück nach Lipari. Vom Wasser aus wirkt die Insel angenehm ursprünglich. Überhaupt hat der Archipel seinen rauen Charme behalten, man sieht Felsen aus erkalteter Lava, Häuser und kleine Städte, dazwischen Kakteen, Orangen­-, Zitronen­- und Mandelbäume. Keine Spur von Bettenburgen und ähnlichen Bausünden. Grund dafür sind die strengen Gesetze: Nur wo zuvor ein altes Haus stand, darf ein neues errichtet werden. Auch deshalb sind die Immobilien auf den Inseln, die insgesamt rund 14000 Bewohner zählen, so teuer. Früher war das anders, da waren die Menschen bettelarm, Tausende packten ihre Koffer und wanderten aus.

    Nach einer Stunde legt die Eolian Star an der Kaimauer von Alicudi an, gerade mal 100 Menschen leben auf der westlichsten der Äolischen Hauptinseln. Ein paar Autos parken am Hafen, weit kommen sie nicht, die einzige betonierte Straße der Insel ist nur wenige Hundert Meter lang. Maultiere tragen Zementsäcke zu einer Baustelle, ein Weg aus Lavastein führt den Hang hinauf, vorbei an flachen Häusern und kleinen Geschäften. Hier oben herrscht himmlische Ruhe, nur Wind, Wellen und das Singen der Vögel sind zu hören. Was wäre, wenn man alles hinter sich ließe, um hier zu leben? Die Insel stellt solche Fragen. Am liebsten möchte man ihrem Ruf folgen.

    Tag 5 – Lipari/Vulcano: Lust auf Meer

    Die Menschen auf den Äolischen Inseln, benannt nach dem griechischen Windgott Äolus, leben mit den Elementen, das prägt. „Ich liebe das Meer“, sagt Bartolomeo Greco, 43. „Wenn ich zu lange an Land bin, fühle ich mich schlecht.“ Der Fischer aus Lipari fährt mit seinem Motorboot die Küste der Insel entlang nach Vulcano, neben dem Stromboli der zweite aktive Vulkan des Archipels. Im Wasser schwimmen Tausende Bimssteine, starker Regen hat sie vor einigen Tagen ins Meer gespült. Wie seine Kollegen fischt Greco ohne Schleppnetze, trotzdem geht der Fischbestand in den tiefen Gewässern rund um die Vulkaninseln zurück – zu viel Plastik, zu viel Müll, an dem vor allem Delfine und Schildkröten sterben. „Mein größter Wunsch ist, dass alle das Meer achten und schützen“, sagt Greco.

    Der Vater von drei Kindern ist ein gläubiger Mensch; bevor er aufs Meer hinausfährt, bekreuzigt er sich. Auf göttlichen Beistand war der Fischer schon oft angewiesen, draußen auf hoher See, wenn der Sturm über die Wellen peitscht. Am Hafen der Insel Vulcano, die in der römischen Mythologie als Schmiede des Feuergottes galt, leuchten beigegelbe Felsen in der Sonne. Aus den Löchern in der Erde steigt heißer Dampf auf, es riecht nach faulen Eiern, nach Hölle und Schwefel. In einem Fangobecken liegen Dutzende Besucher, viele hoffen auf die heilende Wirkung des Schlamms. Den letzten Ausbruch hatte der Vulkan Fossa im Jahr 1890, seitdem schlummert er. Doch oben am Krater dampft deutlich sichtbar eine Wolke in den Himmel. Denn das Feuer brodelt noch immer, tief unten in der Erde.

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    Nightlife in Mailand

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    Auch in Mailand beginnt die Nacht mit der typisch italienischen „passegiata“, dem frühen abendlichen Spaziergang zum Sehen und Gesehenwerden, und mit dem „aperivtivo“, der Cocktailstunde.

    Man macht sich schick und promeniert umher, zum Beispiel am Corso Como oder am Corso Garibaldi, bis es Zeit wird fürs Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants. Erst danach geht es so richtig los mit Livemusik in den Clubs und Jazzbars. Die Disko-Bars zum Tanzen öffnen gegen Mitternacht.

    Dolce & Gabbana Gold

    Via Carlo Poerio 2/A
    20129 Mailand
    Italien
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    Der Name ist Programm und Gold die Farbe der Wahl: Kaum eine Oberfläche, die nicht golden oder verspiegelt ist – oder beides. Zu schick kann man hier unmöglich sein, Understatement ist nicht gefragt. Essen und Cocktails gibt’s auch, aber hauptsächlich kommt man zum Gucken.

    Trattoria Toscana

    Corso di Porta Ticinese 58
    20123 Mailand
    Italien
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    Hier gibt es hauptsächlich toskanische Küche, aber auch eine Bar, in der Cocktails serviert werden. Das Restaurant ist von außen kaum als solches zu erkennen, aber wer etwas genauer hinschaut, findet eine Oase voller Grün und mit einem hübschen Brunnen.

    Nottingham Forest

    Viale Piave 1
    20129 Mailand
    Italien
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    Diese kleine Cocktailbar zählt zu den besten Italiens: Hier nimmt man die Kunst des Molekular-Cocktailherstellung sehr ernst. Trockeneis und Spritzen gehören zum Handwerkszeug der Barkeeper. Die Innendekoration besteht aus Barutensilien aus aller Welt.

    Discoteca Alcatraz

    Via Valtellina 25
    20159 Mailand
    Italien
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    Das Alcatraz ist mit über 3000 Quadratmetern Fläche ein außergewöhnlich großer Club. Hier finden Live-Konzerte statt und auch Kunst, Mode und Theater stehen auf dem Programm.

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    Restaurants in Mailand

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    Ganz gleich, ob Sie nun in einer rustikalen Osteria entspannen, Haute-Cuisine der Spitzenklasse genießen oder in einer der enotecas, der Weinstuben, mit einem Glas Wein in der Hand die vorbeigehenden Menschen beobachten möchten – Mailand bietet kulinarische Optionen für jeden Geschmack.

    Typisch für die regionale Küche der Lombardei sind Reisgerichte (risotto) und die Polenta, der goldene Maisbrei.

    Il Luogo di Aimo e Nadia

    Via Privata Raimondo Montecuccoli 6
    20147 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: teuer

    Dieses Restaurant bietet traditionelle toskanische Küche und wurde mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

    Alla Cucina delle Langhe

    Corso Como 6
    20154 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    In diesem unprätentiösen Lokal bekommt man typische Speisen aus dem Piemont, das Risotto ist ein Gedicht. Hier soll auch Modedesigners Tom Ford speisen, wenn er in der Stadt ist, und es gilt als Lieblingslokal zahlreicher Fußballstars von AC und Inter.

    Ristorante El Brellin

    Vicolo dei Lavandai; Ecke Alzai Naviglio Grande 14
    20144 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    In diesem ehemaligen Waschhaus am Naviglio Grande kann man romantisch lombardische Spezialitäten genießen. Hübscher Sommergarten und ein Café, das schon mittags öffnet.

    Luini

    Luini Panificio
    Via Santa Radegonda 16
    20121 Mailand, Italien
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    Preisniveau: preisgünstig

    Die Spezialität dieser Traditionsbäckerei sind die Teigtaschen, panzerotti, die hier als luini fritto, luini al forno und luini dolce mit verschiedenen Füllungen angeboten werden. Wunderbar locker! Mittags muss man allerdings etwas Zeit für die Warteschlange mitbringen.

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    Alle Events in Mailand

    Mercatone dell’Antiquariato (Antiquitätenmarkt)

    Januar 2015 bis Dezember 2015 (jeweils am letzten Sonntag im Monat)
    Zur Webseite

    Ort: Naviglio Grande, Mailand.

    An jedem letzten Sonntag im Monat findet der große Antiquitätenmarkt entlang des Naviglio Grande vom Viale Gorizia bis zur Brücke in der Via Valenza statt. Über 200 Aussteller bieten Möbel, Uhren, Porzellan, Silber, Schmuck und vieles mehr zum Verkauf an. Die Geschäfte und Bars am Kanal haben an den Markttagen geöffnet, so dass der Antiquitätenmarkt auch ein geselliger Treffpunkt ist.

    Mailänder Modewoche

    25. Februar – 3. März
    23. – 29. September 2015

    Website

    Ort: Verschiedene Orte in Mailand.

    Die Milan Fashion Week gehört zu den angesehensten Modeveranstaltungen der Welt. Hier treffen sich zwei Mal im Jahr Designer von Rang und Namen um die neusten Kollektionen zu inszenieren und zu bewundern.

    Messe für moderne und zeitgenössische Kunst

    10. – 12. April 2015
    Website

    Ort: Fiera Milanocity.

    Die MIART verbindet moderne Kunst mit Werken der Gegenwart. Das Besondere an dieser Messe ist die Sektion „Anteprima“: Hier können Künstlern unter 35 Jahren ihre Werke der dynamischen Mailänder Kunstszene präsentieren.

    Internationale Möbelmesse

    14. – 19. April 2015
    Website

    Ort: Fiera Milanocity.

    Beim Salone del Mobile Milano zeigen internationale und nationale Hersteller und Designer die neusten Einrichtungstrends. Doch auch wer es klassisch mag, kommt nicht kurz. Das Angebot bedient viele Stile.

    Expo

    1. Mai – 31. Oktober 2015
    Website

    Ort: Citylife-Gelände.

    „Den Planeten ernähren. Energie für das Leben“ – Der Titel der diesjährigen Expo klingt vielversprechend und zukunftsgerichtet. Demnach stehen dieses Jahr nicht nur die Kulturen der Welt im Vordergrund, auch Themen wie Technik, Innovation und Ernährung werden den Besuchern näher gebracht.

    Ah-Um Milano Jazzin' Festival

    19. – 24. Mai 2015

    Webseite

    Ort: Quatiere Isola.

    Beim Ah-Um Milano Jazzin’ Festival im Mai werden im Quatiere Isola Jazz, Blues, Pop und Weltmusik gespielt. Die Festivalorganisatoren bemühen sich um ein Programm aus Stars, Events und Workshops.

    Festa dei Navigli

    5. bis 7. Juni 2015

    Ort: Navigli.

    Am ersten Sonntag im Juni findet entlang der Kanäle die Festa dei Navigli statt, ein großes Sommerfest mit Straßenkünstlern, Konzerten, Antiquitätenmarkt. Die Feierlichkeiten enden spektakulär mit einem großen Fackelumzug.

    Milano Film Festival

    1. – 20. September 2015
    Website

    Ort: Verschiedene Orte in Mailand.

    Im September sitzen jedes Jahr über hunderttausend Besucher vor den Leinwänden Mailands. Beim Milano Film Festival werden zwei Wochen lang Tag und Nacht Spielfilme unterschiedlichster Genres gezeigt.

    Yoga-Festival

    9. – 11. Oktober 2015
    Website

    Ort: SuperstudioPiù.

    Das Mailänder Yoga-Festival begeistert Praktizierende aus Nah und Fern an. Das Wochenende ist prall gefüllt mit Seminaren, Workshops, Einführungsstunden und Meditation bietet das SuperstudioPiù. Die Veranstalter denken ganzheitlich und widmen sich auch der Ayurvedischen Heilkunst.

    Alle Daten unter Vorbehalt. Bitte verifizieren Sie die Termine auf den Websites der jeweiligen Veranstalter.

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    Hotels in Mailand

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    Von der exquisiten Rundum-Versorgung für Geschäftsreisende bis hin zum ultrahippen Boutique-Hotel in der Seitenstraße – Mailands Hotelszene ist eindeutig auf das

    Luxussegment ausgerichtet. Günstige Angebote sind äußerst dünn gesät. Wenn man weiß wo, gibt es jedoch auch ganz reizvolle Schnäppchen zu finden.

    Bulgari

    Via Privata Fratelli Gabba 7b
    20121 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: teuer

    Wer den Inbegriff des schlichten Glamours zu schätzen weiß, sollte sich hier nicht lumpen lassen.

    Hotel Straf

    Via San Raffaele 3
    20121 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: teuer

    Das Design-Hotel Straf ist der Favorit der internationalen Modearistokratie.

    Townhouse 31

    Via Carlo Goldoni 31
    20129 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: moderat

    Der umgebaute Palazzo aus dem 19. Jahrhundert beherbergt eines der gemütlichsten Hotels in Mailand.

    Sunflower

    Piazzale Lugano 10
    20158 Mailand
    Italien
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    Preisniveau: preisgünstig

    Dieses auf Geschäftsreisende ausgerichtete Hotel bietet eine perfekte Ausstattung zu unschlagbar günstigen Preisen.

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    Die fünf besten Cafés in Mailand

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    Stadtführer, Lufthansa, Travelguide, Italien, Mailand, Straßenbahn, Kurzüberblick

    Mailand ist mehr als die Metropole für Mode und Design. Mailänder sind wahre Meister, was den Kaffee-Genuss betrifft. Ein Koffein-Guide zu den gemütlichsten Cafés der Stadt.

    Fangen wir einmal mit dem Grundlegenden an: Wer in Mailand einen Espresso bestellen will, ordert „un caffè, per favore“.

    Wer einen Kaffee will, fragt nach einem „americano“. Cappuccino trinkt man nur am Morgen, ab mittags ist das Milchgetränk eher verpönt. Jetzt müssen Sie sich nur noch lautstark an den Barrista wenden, damit Sie auch erhört werden – falsche Zurückhaltung ist fehl am Platze.

    Pasticceria Marchesi

    Via S. Maria alla Porta, 11/a
    20121 Mailand
    Italien
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    Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wird hier schon der Kaffee gemahlen – und auch das Personal wirkt schon fast so, als wäre es von Anfang an dabei. Tische sucht man hier vergebens, dafür kann man sich an den Panettone und leckeren Keksen satt sehen, während man seinen Kaffee an der Bar trinkt.

    Pasticceria Cucchi

    Corso Genova, 1
    20123 Mailand
    Italien
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    Viele Mailänder schwören auf den Kaffee und die Croissants von Cucchi. Seit 1936 ist das Café in Familienhand und noch heute thront Seniore Cucchi, das Familienoberhaupt, hinter der Kasse. Nach einem Bummel auf dem Corso Genova kann man hier bei einem Espresso oder Aperitif auf der Terrasse die Beine ausstrecken.

    Pasticceria Taveggia

    Via Uberto Visconti Di Modrone, 2
    20122 Mailand
    Italien
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    Lüster hängen von der Decke, grüne lange Gardinen sorgen für Gemütlichkeit und die Vitrinen der traditionsreichen Pasticceria Taveggia sind voll gefüllt mit leckeren Kuchen und duftenden Paninis. Morgens trinkt man den wirklich ausgezeichneten Kaffee am besten an der Bar. Wer nachmittags vorbeischaut sollte sich gemütlich an einen der Tische setzen und den „budino di riso“ probieren. Der Reispudding ist ein Gedicht!

    Pasticceria Gattullo

    Piazzale di Porta Lodovica, 2
    20136 Mailand
    Italien
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    Wer es voll mag, der mag Gattullo. Das Café in der Nähe der Universität Bocconi ist immer gut besucht. Wenn Sie also gerne sitzen mögen, schauen Sie am besten vormittags vorbei. Das Interieur ist etwas für Nostalgiker und Retrofans, denn es ist noch original aus den sechziger Jahren. Empfehlenswert: die Panini.

    Pasticceria Bastianello

    Via Borgogna, 5
    20122 Mailand
    Italien
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    Der Charme und Prunk der Fünfziger erwarten einen im Bastianello, und es ist fast zu schade, um nur einen Kaffee trinken zu wollen. Zwar bekommt man hier einen der cremigsten Cappuccinos der Stadt, aber die kleinen Törtchen und Kuchen sind einfach zu göttlich, um der Versuchung nicht nachzugeben.

    Flug und Übernachtung

    Gut zu wissen

    Beste Reisezeit

    Heute: Dienstag, 28.07.2015 20:00 UTC

    sonnig

    Temperatur


    29°C


    84°F

    Windrichtung

    Nord

    Windgeschwindigkeit

    18 km/h

    Luftfeuchtigkeit

    unknown%

    7 Tage Vorhersage

    Mittwoch

    29.07.2015

    31°C / 22°C

    88°F / 72°F

    Donnerstag

    30.07.2015

    29°C / 20°C

    84°F / 68°F

    Freitag

    31.07.2015

    28°C / 19°C

    82°F / 66°F

    Samstag

    01.08.2015

    26°C / 19°C

    79°F / 66°F

    Sonntag

    02.08.2015

    29°C / 19°C

    84°F / 66°F

    Montag

    03.08.2015

    30°C / 19°C

    86°F / 66°F

    Dienstag

    04.08.2015

    33°C / 22°C

    91°F / 72°F

    Klima & beste Reisezeit für Mailand

    Freundlich im Sommer, festlich im Winter – Mailand ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Besonders viel los ist im Frühling und Herbst während der Modemesse, wenn die internationale Mode-Avantgarde in die Stadt strömt. In der Fußballsaison der ersten Liga strömen ab September Touristen und Einheimische in das Giuseppe-Meazza-Stadion, wo Inter und AC Mailand spielen.

    Im Winter ist Höhepunkt der Opernsaison, zudem findet dann einer der größten Weihnachtsmärkte Italiens in Mailand statt – ein grandioses Doppel-Erlebnis!

    Im Juni, Juli und August unterhalten Open-Air-Feste, Konzerte in den Parks und ein abwechslungsreiches Freiluft-Kinoprogramm die Besucher.

    Klima & beste Reisezeit für Italien allgemein

    Mittelmeerklima, außer in den Alpen und in den Apenninen. Heiße Sommer, ganz besonders im Süden. Frühling und Herbst mild und sonnig. Kalte Winter mit viel Schnee in Oberitalien, ansonsten mild; trockener und wärmer, je weiter man nach Süden kommt.

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    17 °C

    62.6 °F

    -11 °C

    12.2 °F

    22 °C

    71.6 °F

    -14 °C

    6.8 °F

    25 °C

    77 °F

    -3 °C

    26.6 °F

    29 °C

    84.2 °F

    0 °C

    32 °F

    35 °C

    95 °F

    3 °C

    37.4 °F

    37 °C

    98.6 °F

    6 °C

    42.8 °F

    38 °C

    100.4 °F

    10 °C

    50 °F

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    10 °C

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    6 °C

    42.8 °F

    26 °C

    78.8 °F

    -2 °C

    28.4 °F

    20 °C

    68 °F

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    21.2 °F

    17 °C

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    6.8 °F

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

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    60 mm

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    89 mm

    96 mm

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    64 mm

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    98 mm

    84 mm

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    2 h

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    8 h

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    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    85 %

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    76 %

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    85 %

    Abs. Max.Abs. Min.Ø Abs. Min.Ø Abs. Min.Relative
    Feuchte
    Ø NiederschlagTage mit
    Nd. > 1mm
    Sonnenschein-
    dauer
    Jan17 °C-11 °C4 °C0 °C85 %57 mm72.0 h
    Feb22 °C-14 °C7 °C0 °C77 %60 mm53.3 h
    Mar25 °C-3 °C13 °C5 °C66 %83 mm75.2 h
    Apr29 °C0 °C18 °C8 °C61 %89 mm96.3 h
    Mai35 °C3 °C23 °C13 °C60 %96 mm107.1 h
    Jun37 °C6 °C27 °C16 °C58 %81 mm78.3 h
    Jul38 °C10 °C30 °C19 °C55 %64 mm59.4 h
    Aug38 °C10 °C29 °C18 °C59 %67 mm58.0 h
    Sep35 °C6 °C24 °C15 °C66 %72 mm66.2 h
    Okt26 °C-2 °C17 °C10 °C76 %108 mm83.7 h
    Nov20 °C-6 °C10 °C5 °C82 %98 mm81.5 h
    Dez17 °C-14 °C5 °C1 °C85 %84 mm71.5 h
    Jahr38 °C-14 °C17 °C9 °C69 %959 mm845.2 h

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    Gut zu wissen

    Telefonieren & Internet Italien

    Telefon/Mobiltelefone

    Vorwahl: +39

    Mobiltelefone

    GSM 900/1800. Mobilfunkgesellschaften sind zum Beispiel Vodafone Omnitel (www.vodafone.it), Telecom Italia Mobile (www.tim.it) und Wind (www.wind.it). Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum Eurotarif nutzbar. Kunden aller europäischen Mobilfunknetzbetreiber führen automatisch alle Telefonate im und aus dem EU-Ausland zum Eurotarif. Für andere Mobilfunkdienste wie SMS, MMS und Datenübertragungen gilt der Eurotarif nicht.

    Internet

    Hauptanbieter sind Freenet (www.freenet.it), Telecom Italia Net (www.tin.it), Tiscali (www.tiscali.it) und Virgilio (www.virgilio.it). Zugang zum Internet hat man an speziellen von der Telecom Italia eingerichteten Kiosken auf Flughäfen, in größeren Hotels, aber auch an Orten im öffentlichen Raum. Internetcafés gibt es in allen größeren Städten. Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u. a. die kostenpflichtigen Wi-Fi-Hotspots Goodspeed von Uros (www.uros.com).

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    Genießen

    Einkaufen in Mailand

    Stadtführer, Lufthansa, Travelguide, Shopping, Einkaufen

    Wichtigste Einkaufsmeilen

    Als einer der Hotspots der internationalen Modeszene ist Mailand ein Traumziel für alle Modefans. Im „Goldenen Dreieck“ der Via Montenapoleone, Via San Andrea und Via della Spiga reihen sich die edlen Designer-Geschäfte der großen Marken und Luxusboutiquen aneinander. Zwischen Piazza della Scala, Piazza Cavour und Corso Montforte finden Sie Boutiquen aller namhaften Designer. Rund um den Corso Buenos Aires, den Corso Vittorio Emanuele oder in Bera findet man auch Geschäfte, die günstigere Mode anbieten.

    Märkte

    Jeden Samstag stehen auf der Fiera di Senigallia nahe der Porta Ticinese in Navigli die Verkaufsstände der Trödler und Antiquitäten dicht an dicht. Sollten Sie am letzten Sonntag eines Monats in Mailand sein, so lohnt sich auch ein Besuch des Antiquitätenmarkts an der Alzaia Naviglio Grande.

    Einkaufszentren

    Die Galleria Vittorio Emanuele II, gelegen zwischen dem Dom und dem Opernhaus, wird auch der „Salon“ der Altstadt genannt. Einkaufen kann man in der riesigen Galerie auch, doch nur das zu tun wäre fast ein bisschen schade, so schön ist es hier. Zudem lohnt sich auch ein Besuch in den anderen Einkaufszentren, wie La Rinascente an der Piazza Duomo und 10 Corso Como zwischen der Piazza XXV Aprile und der Via Carlo de Cristoforis.

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    Entdecken

    Mein Mailand

    Wer wie ich ein romantisches Abendessen liebt, sollte einen der begehrten Plätze in der ATMosfera reservieren.

    Die nostalgische Straßenbahn wurde zu einem Restaurant umgebaut und schlängelt sich abends durch die Straßen der Stadt.

    (Reservierung unter atm.it)

    Julia Giusti, Crewtipp, Lufthansa, Mailand, Travelguide, Flugbegleiterin

    Julia Giusti, Flugbegleiterin, Mailand

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    Reise-Etikette

    Verhaltensregeln

    Die römisch-katholische Kirche spielt in Italien auch heute noch eine wichtige Rolle und übt einen starken Einfluss auf die Sozialstruktur aus. Der Familienzusammenhalt ist bedeutend stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern.

    Freizeitkleidung ist weit verbreitet, Badekleidung gehört jedoch an den Strand. Korrekte Kleidung wird beim Betreten von Kirchen und in kleinen, traditionellen Gemeinden erwartet. Auf schriftlichen Einladungen wird im Allgemeinen vermerkt, ob Anzug oder Smoking bzw. Kostüm oder Abendkleid erwünscht sind.

    In Italien ist Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie in Kinos, Restaurants, Bars und Kneipen verboten. Gastronomiebetriebe können aber Raucherzonen haben, die durch Mauern und Türen abgeschlossen und mit Luftabzugs-Einrichtungen ausgestattet sind.

     

     

    Die Städte Bozen, Neapel und Verona gehen mit dem Rauchverbot noch einen Schritt weiter: In Neapel und Verona darf unter freiem Himmel bei Demonstrationen und bei Kulturveranstaltungen sowie in Parks und Grünanlagen, wenn sich in der Nähe Schwangere oder Kinder unter 12 Jahren aufhalten, grundsätzlich nicht geraucht werden. In Bozen darf grundsätzlich nicht im Freien geraucht werden.

    Trinkgeld ist in der Gastronomie nicht sehr verbreitet. Bedienungsgeld und Umsatz- bzw. Aufenthaltssteuern sind in den Hotelrechnungen enthalten. Dennoch sind z. B. 5 € pro Woche für das Zimmermädchen üblich. In Restaurantrechnungen ist eine Art Grundgebühr für das Gedeck und das Brot enthalten (pane e coperto). Wer besonders zufrieden war, kann zusätzlich etwas Trinkgeld auf dem Tisch liegen lassen. Auch im Taxi ist man nicht verpflichtet, Trinkgeld zu geben.

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    Gesundheit

    Notrufnummer: 112

    Essen & Trinken

    In ländlichen Gebieten ist das Leitungswasser z. T. nicht trinkbar, „Acqua Non Potabile“ bedeutet „Kein Trinkwasser“. Im Zweifelsfall abgefülltes Wasser trinken, vor allem zur Umgewöhnung zu Beginn des Aufenthaltes. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

    Andere Risiken

    Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken, v. a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

    Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird von April bis Oktober in der ländlichen Umgebung um Trient und Florenz durch Zecken übertragen. Gegen diese Krankheit ist eine Impfung möglich.

    Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis-A-Schutzimpfung wird generell empfohlen, besonders bei Reisen in die südlichen Landesteile. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

    Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor allem in den Sommermonaten an der Küste und auf den Mittelmeerinseln vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

    Da Masern immer wieder ein Problem in Italien darstellen, sollte man seinen Impfschutz überprüfen und ggf. auffrischen.

    Lufthansa-Vertragsarzt

    Dr. Fasulo, Norberto
    Via S. Francesco Di Assisi 10
    20122 Milano
    Italy
    Tel. + Fax +39-02-5830-0825

    Bitte beachten Sie, dass Lufthansa keine Kosten und Verantwortung für die Behandlung übernimmt.

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